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Presseberichte:

Team Isaac in der Presse 2011


Herbstpreis der Steher

Deutschen Meister vernascht

Offene Berliner Stehermeisterschaft

Radsport (TZ). Der 12-tägige Trainingsaufenthalt auf der Balearen-Insel „Malle“ hat sich für Ronny Freiesleben bereits jetzt bezahlt gemacht. Der Bahnspezi vom Team Isaac Torgau hat bei der offenen Berliner Meisterschaft der Steher, ausgefahren mit internationaler Beteiligung, am vergangenen Wochenende auf dem altehrwürdigen Berliner Velodrom der Konkurrenz gezeigt, wo das Fleisch auf den Grill kommt. Gut vorbereitet und hoch motiviert spurtete der 24-Jährige auf den 2. Platz in der Endabrechnung und somit wird ein Sachse Berliner Vizemeister. Cool! – würde der Berliner sagen.
Vereins- und Teamchef Thomas Rieger freut’s: „Eine bessere Werbung hätte Ronny für unseren Verein zum Jahresbeginn nicht machen können“. Freiesleben steht übrigens auf der Liste der Reservisten für das 101. Berliner Sechstage-Rennen, das am 26. Januar startet. „Sollte ein Fahrer im Vorfeld der traditionellen Veranstaltung ausfallen, so könnte Ronny mit ein wenig Glück nachrücken“, so Rieger, der die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben hat, dass sein Fahrer mit in Berlin auf die Rundenhatz geht.
Zurück zur Berliner Meisterschaft: Freiesleben wusste bereits in den Vorläufen – zwei über jeweils 20 Kilometer – auf dem 250 Meter langen Oval zu überzeugen. Die besten vier der jeweiligen Vorläufe qualifizierten sich für das große Finale, das über 30 Kilometer ausgefahren wurde.
Am ersten Renntag fuhr Ronny Freiesleben im Vorlauf 2 hinter Timo Scholz (Leipzig) den 2. Platz ein und belegte im großen Finale des Tages nach einem packenden Rennen den 3. Platz. Den Vorlauf 1 des zweiten Tages entschied der 24-Jährige für sich und distanzierte dabei auch den späteren  Berliner Meister, Robert Retschke. Für Retschke war die Niederlage im „Vorgeplänkel“ gegen den Jungspund Freiesleben Kampfansage für das große Finale. Das entschied am Ende etwas überraschend Steherneuling  Retschke (Bernau) mit Schrittmacher Holger Ehnert (Chemnitz) vom Team Eddy Merckx-Indeland. Zum Hintergrund:  Retschke fuhr 2011 noch für das höchste deutsche Profiteam NetApp!
Der amtierende Deutsche Meister Florian Fernow aus Berlin sah im Finallauf lange als sicherer Sieger aus, doch als Freiesleben Schrittmacher Lutz Weiß zehn Runden vor Schluss noch mal einen Angriff von Position drei auf die Spitze startete, kam Fernow von der Rolle, konnte nicht mehr parieren und beendete den Lauf als Dritter! Sieger und somit auch Gesamtsieger war somit Robert Retschke und Freiesleben wurde Zweiter im Lauf und Gesamtklassement.

Torgauer Zeitung, 21.1.2012

Auf Platz 11 gestrampelt

Deutsche Meisterschaft Radross

Radsport (TZ). Christoph Pfingsten vom niederländischen Cross-Team Cyclingteam De Rijke hat sich am Sonntag im brandenburgischen Kleinmachnow den Titel des Deutschen Querfeldeinmeisters 2012 gesichert. Der 24-Jährige, der nur wenige Kilometer vom DM-Kurs entfernt in Stahnsdorf zu Hause ist, setzte sich im Duell zweier Lokalmatadoren deutlich gegen Titelverteidiger Philipp Walsleben, der in Kleinmachnow aufwuchs und mittlerweile in Belgien beheimatet ist, durch.
Karsten Volkmann vom Radsportverein „Team Isaac Torgau“, der ein beherztes Rennen fuhr, finishte an 11. Stelle liegend. Mit seiner Platzierung war der 34-Jährige jedoch alles andere als zufrieden, wollte doch Volkmann unbedingt unter den Top Ten einkommen. Vater Gerhard Volkmann: „Nee, Karsten war überhaupt nicht zufrieden. Es war nicht Karstens bester Tag. Hinzu kam, das ihm der Kurs nicht liegt. Zu seiner Entschuldigung muss man aber sagen, dass es ein richtig, richtig schweres Rennen war, bei dem das Rad viel geschultert werden und gelaufen werden musste“.
Mit hoher Motivation und viel Selbstbewusstsein stellte „Volki“ sein Crossrad an die Startlinie. Zwar hoffte der Team-Isaac-Radrenner, dass er aus der ersten Reihe starten könne, doch ob der hohen Anzahl an Weltcupfahrern, die bei der Startaufstellung „Vorfahrt“ hatten, musste der Sechste des SKS Deutschland Cups aus der 2. Reihe (Startplatz 9) starten. Und damit schwand die Chancen auf einen Platz unter den ersten Zehn. Vorn machten Pfingsten, Walsleben, Sickmüller & Co., die Grand Senioren des deutschen Cross-Rennsports die Pace, und „zerhackten“ sich und das Feld, sodass schlussendlich jeder für sich fuhr und die ersten 12 Fahrer des Feldes einzeln das Zieltor passierten.
Torgauer Zeitung, 11.1.2012

Der Flug war schon mächtig heftig

Radsport (TZ). Radsportler Alexander Müller (Team Isaac), der zusammen mit Teamkollege Ronny Freiesleben seit dem 1. Weihnachtsfeiertag auf Mallorca ein fast zweiwöchiges Trainingslager absolvierte (TZ berichtete), ist Donnerstagnacht wohlbehalten in Torgau angekommen. Auf ihrem Rückflug bekamen die beiden Radrenner nebst die anderen Fluggäste derbe Turbulenzen zu spüren, für die Sturmtief „Andrea“ sorgte. „Besonders heftig war es über den Alpen“, so Müller zum spektakulären Flug, bei dem der Torgauer ob der Intensität und Häufigkeit der Turbulenzen das eine und andere Mal Probleme mit seinem Mageninhalt bekam.
Torgauer Zeitung, 7.1.2012

Volkmanns Kampfansage für Sonntag

Deutsche Meisterschaft Querfeldein in Kleinmachnow

Radsport (TZ). Die Schmach von Lorch, wo im Januar vergangenen Jahres die deutsche Meisterschaft im Radcross ausgetragen wurde, ist fast vergessen und ist für Karsten Volkmann vom Team Isaac Torgau Herausforderung und Kampfansage für das 2012er-Championat (www.cross-dm2012.de) zugleich. Zur Erinnerung: Volkmann wurde bei der 2011er DM an 10. Stelle liegend disqualifiziert. Der Team-Isaac-Crossspezi wechselte sein defektes Rad nicht in einem der vorgeschriebenen zwei Materialdepots, sondern bediente sich – obwohl er sich eines Regelverstoßes bewusst war – unterwegs eines ihm angebotenen Rades. Erwischt! Rote Karte! Bedeutet: Disqualifikation. Die eigene Dummheit wurmte den 34-Jährigen lange!
In den zurückliegenden Wochen bereitete sich „Volki“ gezielt auf die Cross-, sprich Querfeldein-DM vor. Hat sich beim SKS-Deutschland-Cup den letzten Schliff und die nötige Wettkampfhärte geholt und hat alles erdenklich Gute oder vielmehr nur das Beste für seine Gesundheit getan. Bei den letzten beiden Läufen zum SKS- Deutschland-Cup Platz 12 – 30. Dezember Platz 12 im niedersächsischen Vechta und Platz 6 beim Finale am 31. Dezember in Herford (Nordrhein-Westfalen) – scannte er die Konkurrenz ab und studierte diese noch einmal eingehend, taktierte und hat seine Spurtstärke in Sachen Antrittsstärke und Parieren ausgetestet. Mit einem energischen Endspurt in den letzten beiden Rennen der wichtigsten deutschen Cross-Serie katapultierte sich Volkmann auf den 6. Platz des Abschlussklassements. Ein Platz unter den ersten zehn der Totalwertung war und ist für die Startaufstellung am kommenden Sonntag immens wichtig. Deshalb: Die erste Reihe ist den Weltcup-Fahrern mit den Plätzen 1–80 reserviert und wird dann mit den Top-Ten-Fahrern des SKS-Deutschland-Cups aufgefüllt. Denn: Wer mit der Spitzengruppe in die erste Kurve geht, den ersten (sandigen) Anstieg nimmt, erhöht seine Chance auf eine Topplatzierung.
Volkmann, der vermutlich aus der Reihe startet, kennt den neu angelegten 2,8 Kilometer langen Rundkurs am Freibad in den Kiebitzbergen (Nähe Zehlendorfer Damm/L77) nebst seine sandigen Gemeinheiten recht gut. Stammt doch seine Lebensgefährtin Birgit Hollmann aus Kleinmachnow. Ein gewisser Heimvorteil sozusagen: „Den alten Kurs kenne ich ganz prima. Den bin ich mit Birgit einige Mal gefahren. Die neu gestaltete Strecke wird dann erst am Freitag freigegeben. Ich denke mal, dass wir den Kurs am Freitagnachmittag unter Augenschein nehmen werden“, so Volkmann. Um 14.30 Uhr fällt der Startschuss zum letzten Rennen des diesjährigen Championats und dann geht es 60 Minuten „volle Lotte“ durchs hügelige Gelände. Volkmann zu dessen Zielstellung befragt: „Die Streckenführung liegt mir nicht ganz, aber wir werden sehen. Ein 5. oder 6. Platz wäre optimal und ’ne tolle Sache. Fit bin ich so weit, doch ich denke mal, dass am Sonntag die Tagesform entscheidet. Man darf sich nur nicht verrückt machen lassen!“
Zur Vervollständigung: Birgit Hollmann (Team Isaac Torgau) fuhr im SKS-Deutschlandcup aus gesundheitlichen Gründen nur zwei Rennen und belegte in der Totalwertung Platz 22. Hollmann verzichtet aufgrund ihrer Trainingsrückstände auf einen  DM-Start, wird aber am Sonntag auf ihrem Heimkurs im Rennen der Elite ihren Freund Karsten persönlich supporten.

Torgauer Zeitung, 5.1.12

4.1.2012 - Team Isaac bei der Wahl zum Sportler des Jahres nominiert

Diese Sieben wollen die Krone

Sportlerumfrage (TZ). Mit der heutigen Ausgabe beendet die TZ-Sportredaktion die Vorstellung der Sportler, die von der Jury für die Umfrage Sportler des Jahres 2011 aufgestellt wurden. Im vierten und letzten Teil werden die sieben Sportler vorgestellt, die in der Kategorie Herren aufgestellt wurden.

Alexander Müller (Team Isaac Torgau) – Radsport:
Der Torgauer kann auf eine tolle Rennsaison zurückblicken. Der 25-jährige Oberfeldwebel der Luftwaffe und Fluggerätemeister (Eurofighter) erstrampelte 2011 zwei 1. Plätze, zwei 2. Plätze, einen 3. Platz sowie 14 weitere Plätze 4–10. Die wichtigsten Erfolge waren der 1. Platz beim 17. Rochlitzer Stadtkriterium, der 5. Platz bei Rund um den Berliner Platz in Speyer, der 4. Platz beim 8. Kriterium „Am neuen Zentralstadion“ und der 2. Platz bei der Sachsenmeisterschaft im Straßen-Einerfahren
Paul Pigorsch (SSC Neiden 1972) – Sportschießen: Der 20-jährige Polizeischüler der Landespolizei Sachsen war auch 2011 wieder überaus treffsicher und wurde für seine Leistung in den B2-Bundeskader berufen. Seine herausragendsten Erfolge waren 2011 der 1. Platz bei der Landesmeisterschaft im Doppeltrap, 2. Platz deutsche Meisterschaft im Doppeltrap/Junioren; Platz 18 bei der Europameisterschaft Wurfscheibe Trap/Junioren und 15. Platz bei der Weltmeisterschaft 2011 Junioren/Wurfscheibe Trap und zudem Halter des deutschen Rekords in der Disziplin Wurfscheibe Trap Junioren.
Rico Wiesner (Dommitzscher KC 77) – Kegelsport: Der Dommitzscher war vergangenes Jahr bester Einzelspieler der 1. Landesliga Sachsen und belegte den 2. Platz bei der Landes-Einzelmeisterschaft. Er ist Leistungsträger der in die 3. Bundesliga aufgestiegene 1. Herrenmannschaft des Dommitzscher KC 77.
Egon Wendt (SSV 1952 Torgau) – Bogensport: Der Torgauer ist einer der erfolgreichen Seniorensportler der Region: 2011 – 1. Platz Hallen-Sachsenmeisterschaft des Sächsischen Bogensportverbandes (Ü65/Compound) und 3. Platz bei der Hallen-Landesmeisterschaft des Sächsischen Schützenbundes.
Daniel Mündel (TSV 1862 Schildau) – Judo: Anfang des Jahres 2011 legte der Schildauer bei Turnieren und Meisterschaften seine Gegner en gros aufs Kreuz – 3. Platz mitteldeutsche Meisterschaft der U20/81 kg und der größte Erfolg war der 11. Platz bei der deutschen Meisterschaft der U20.
Peter Naumann (Torgauer RV) – Rudern: Der 18-jährige Arzberger fuhr 2011 elf Siege ein, unter anderem zu Regatten in Mühlberg, Zschornewitz, Eilenburg, Dresden und Bamberg.
Henning Otto (SV Klitzschen 1920) – Laufsport: Auch im vergangenen Jahr wusste der Klitzschener in seiner Altersklasse bei Wettbewerben über die 10-Kilometer-Distanz zu überzeugen und lief schnelle Rennen. In Addition ergaben seine Erfolge und gute Zeiten beim Lichtenauer Sachsen-Cup  den 5. Platz und bei der Laufserie um den Dübener Heidecup den 1. Platz in der Altersklasse M65.

Torgauer Zeitung, 4.1.12

30.12.2011 - Team Isaac bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres nominiert

Sechs Damen wollen die Krone

Sportlerumfrage (TZ). Mit der heutigen Freitagsausgabe setzt die TZ-Sportredaktion für seine Leser die Vorstellung der Sportler fort, die von der Jury für die Umfrage Sportler des Jahres 2011 aufgestellt wurden. Um Ihre Entscheidungsfindung beim Kreuzchenmachen zu erleichtern, stellt Ihnen die TZ in insgesamt vier Folgen die Topathleten des Altkreises nebst ihre Leistungen und Erfolge aus dem zu Ende gehenden Sportjahr 2011 vor. Im 2. Teil werden die sechs aufgestellten Damen vorgestellt:

Birgit Hollmann (Team Isaac Torgau) – Radsport: Die 37-Jährige feierte mit ihrem 6. Platz bei der Deutschen Cross-Meisterschaft 2011 ihren diesjährig größten sportlichen Erfolg. In der größten deutschen Cross-Serie, dem SKS Deutschland Cup (13 Läufe), belegte die aus Kleinmachnow stammende Radsportlerin im Gesamtklassement 2011 den 3. Platz.  Zudem überzeugte sie beim 13. Torgauer MTB-Rennen (Sieg in der Frauenklasse), bei dem sie zahlreichen Herren das Hinterrad zeigte.
Diana Kammer (SSC Neiden 1997) – Sportschießen:
Die 24-jährige Torgauerin belegte in ihrer Paradedisziplin „Laufende Scheibe“ bei der Kreismeisterschaft wie auch Landesmeisterschaft jeweils den 1. Platz. Sie ist Landesrekordhalterin (LS 30+30 Damen) und erkämpfte bei der DM 2011 den 6. Platz im Einzel und Platz 5 mit der sächsischen Mannschaft.

Helen Brokowa (SSV 1952 Torgau) – Kegeln: Die 16-jährige Schildauerin wurde 2011 Kreismeisterin der U 18 und erkämpfte in dieser Altersklasse bei der Bezirksmeisterschaft den Titel, sprich 1. Platz. Wenige Tage vor der Landesmeisterschaft verletzte sich die sympathische Sportlerin am rechten Bein, nahm aber trotz ihres Handicaps den Wettkampf auf, biss sich durch und verfehlten mit nur 3 Holz den Endlauf und belegte im Gesamtklassement den 12. Rang.
Esther Strohmer (SSV 1952 Torgau) – Bogensport: Die junge Bogenschützin aus Schildau ist bereits zum vierten Mal für die Umfrage nominiert. Und auch dieses Jahr zu recht, denn die 18-Jährige belegte unter anderem bei der Hallen-Sachsenmeisterschaft des Sächsischen Bogensportverbandes den 3. Platz (Klasse Recurve) und bei der Hallen-Landesverbandsmeisterschaft des Sächsischen Schützenbundes den 3. Platz.
Brigitte Dünger (Tennisverein Torgau) – Tennis: Die Torgauerin ist 2011 ordentlich in Fahrt gekommen und hat hart aufgeschlagen. Sie ist noch Stammspielerin in den Damenteams des TV Torgau. Der größte Erfolg ist zweifelsfrei der 1. Platz bei der Sachsenmeisterschaft der Ü65-Damen. Bei dem in Chemnitz ausgespielten Sachsenchampionat gewann die Torgauerin alle Spiele.
Susan Prix (SV Klitzschen 1920) – Laufsport: Im Jahr 2009 schloss sich die Eilenburgerin dem SV Klitzschen 1920 an. Aktiv läuft die Umschülerin seit 2008. Zwischen 20 und 30 Wettkämpfe bestreitet die 10-Kilometer-Läuferin. Ihre größten Erfolge waren in diesem Jahr der Sieg der Damenwertung beim Torgauer Sparkassen-Teichelauf sowie der Gesamtsieg beim Lichtenauer Sachsencup wie auch beim Dübener Heidecup in der Altersklasse AK 20.  Für ihre Erfolge trainiert die Eilenburgerin in der Woche drei- bis viermal. Die 24-jährige Torgauerin belegte in ihrer Paradedisziplin „Laufende Scheibe“ bei der Kreismeisterschaft wie auch Landesmeisterschaft jeweils den 1. Platz. Sie ist Landesrekordhalterin (LS 30+30 Damen) und erkämpfte bei der DM 2011 den 6. Platz im Einzel und Platz 5 mit der sächsischen Mannschaft.
Torgauer Zeitung, 30.12.11

Kilometerschruppen auf "Malle"

Saisonvorbereitungen laufen bereis auf vollen Touren

Radsport (TZ). Die Weihnachtsfeiertage waren in diesem Jahr kurz für die Team-Isaac-Radrenner Alexander Müller und Ronny Freiesleben. Beide hoben am 1. Weihnachtsfeiertag ab – via Flugzeug, in Richtung Süden. Auf der Baleareninsel Mallorca werden Kriteriumspezialist Müller und Bahnspezi Freiesleben zusammen mit dem befreundeten Radrenner Tommy Reichardt (Jenatec Cycling Team) aus Gera ein 12-tägiges Trainingslager absolvieren. Gute Radsportler werden bekanntermaßen im Winter gemacht. Und da sich Müller und Freiesleben für die Rennsaison 2012 viel vorgenommen haben – Müller spekuliert auf die Qualifikation beziehungsweise eine Wildcard für die im Juni in Grimma ausgetragene Straßen-DM und Freiesleben will bei den deutschen Steherrennen angreifen – starteten beide ihre Saisonvorbereitung bereits im alten Jahr. Quartier bezogen die beiden nebst Reichhardt in der Finca vom Deutschen Meister Jan-Erik Schwarzer in der Inselmitte, in Sineu. Der Deutsche Steher-Meister von 2007 betreibt in dem idyllischen Ort seit 2010 sein Radsporthaus (www.ma-13.de), in dem er ambitionierte Hobby-Radsportler bis hin zu ProTour-Fahrer eine Unterkunft plus Vollverpflegung anbietet. Persönlichen Support erhält das Trio von Schwarzer höchstpersönlich. Der 31-jährige Diplom-Sportwissenschaftler, der selbst noch aktiv ist und für das deutschen Continental-Team Nutrixxon-Sparkasse fährt, stellt die Streckenführung der gemeinsamen Ausfahrten zusammen und hat einen knallharten Trainingsplan ausgearbeitet.
Bei Sonnenschein und angenehmen 16 Grad Celsius steht für das sächsisch-thüringische Radsporttrio bis zum 5. Januar Kilometerschruppen an. Ordentlich! Angedacht sind täglich Distanzen zwischen 140 und 200 Kilometer. Ein Großteil des Trainings absolvieren Freiesleben, Müller & Co. in den Bergen. Wer Mallorca kennt, der weiß, dass es insbesondere im Landesinneren knackige Anstiege und giftige Rampen en masse gibt – ein Eldorado für Radsportler. Vordergründig geht es den drei Sportlern um die Entwicklung der Kraftausdauer. Die Grundschnelligkeit und Antrittsstärke, zwei wichtige Faktoren um bei Steherrennen wie auch bei Kriteriumrennen erfolgreich vorn mitmischen zu können, werden ebenfalls gezielt trainiert. Diesbezüglich hat Schwarzer den einen und anderen Trainings- wie auch Geheimtipp parat.
Zurück in Deutschland setzen die beiden Isaac-Radrenner ihre Saisonvorbereitung bei Skilanglauf in den Bergen und mit Mountainbike-Training fort. 

Torgauer Zeitung, 29.12.11

An die Top-Ten herangeschlichen

Radsport (TZ). SKS-Deutschland-Cup 2011 – die deutsche Radcross-Elite ist auf der Zielgeraden eingebogen. Der Endspurt ist eröffnet. Geht es doch um wertvolle Punkte für die Startaufstellung bei der deutschen Cross-Meisterschaft am Wochenende vom 7./8. Januar im brandenburgischen Kleinmachnow.
Karsten Volkmann aus dem 23 Mitglieder umfassenden Radsportverein Team Isaac Torgau ist nach einer bislang durchwachsenen und wechselhaften Saison auf Platz 11 der Gesamtwertung gefahren und macht sich noch Hoffnungen, den einen und anderen Platz gutzumachen und avisiert die erste Startreihe beim nationalen Championat an. Doch der 34-Jährige weiß, dass es schwer wird, denn die Konkurrenz schläft nicht und taktiert, was die Teilnahme am Restprogramm anbelangt. Drei Wertungsläufe stehen noch an – 26. Dezember Hamburg, 30. Dezember Vechta (NDS) und das Finale am 31. Dezember in Herford (NRW) –, dann ist der Drops gelutscht. Heißt: Sind die Medaillen vergeben und steht auch die Startreihenaufstellung für die Cross-DM weitestgehend fest.
Volkmann, der im vergangenen Jahr hinter Johannes Sickmüller, dem Deutschen Cross-Meister von 2006, in der Totalwertung Zweiter wurde, wird noch einmal auf Angriff fahren (müssen). Ein paar Punkte will der Isaac-Cross-Spezi noch einfahren. Man darf gespannt sein, was noch geht.
Teamkollegin und Lebenspartnerin Birgit Hollmann konnte krankheitsbedingt nur zwei Läufe fahren und liegt momentan auf Platz 19 des Klassements. Man wird sehen, ob die Gesundheit und der Trainingsstand es zulässt, dass die gebürtige Kleinmachnowerin beim Heim-Grand-Prix an den Start geht.
Torgauer Zeitung, 23.12.11

8. Lauf zum SKS-Deutschland-Cup in Frankfurt/Main

Radsport (TZ). „Topleute, unter ihnen etliche Weltcupfahrer, waren am Start. Gegen die konnte Volki nicht viel ausrichten. Hinzu kam, dass er aus der zweiten-dritten Startreihe starten musste“, so Teamchef Thomas Rieger zum Abschneiden von Karsten Volkmann beim 8. Lauf zum SKS- Deutschland-Cup am vergangenen Sonntag in der Hessenmetropole Frankfurt. Volkmann musste sich in der Tageswertung der Klasse Herren Elite dieses Mal mit Platz 18 begnügen und war über seinen Zieleinlauf not amused und war alles andere als zufrieden.

Auch wenn Volkmann selbstkritisch von einer schlechten Platzierung spricht, so wird sein Ergebnis dadurch aufgewertet, dass Weltcupfahrer aus Tschechien, Belgien, den Niederlanden und der Slowakei das Gros der vor ihm Platzierten bildeten. Zumal Volkmann auch etliche Fahrer aus dem Weltcup hinter sich lassen konnte. Die 37. Auflage des Radcross-Klassikers am Bornheimer Hang sicherte sich im Herren-Rennen Christoph Pfingsten aus dem Cyclinteam De Rijke. Der Deutsche Vizemeister verwies  Sascha Weber (Team Differdange) auf Rang zwei, Dritter wurde der Tscheche David Kasek (Cyklo-Team Tabor). Bei den Frauen setzte sich nach 39:13 Minuten Marianne Vos aus den Niederlanden durch. Die Weltmeisterin hatte im Ziel 1:23 Minuten Vorsprung vor Lucie Chainel-Lefevre aus Frankreich. Hanka Kupfernagel (Radsport Rhein-Neckar) wurde Dritte vor Sabrina Schweizer (Focus MIG-Team). Mountainbike-Olympiasiegerin Sabine Spitz (Murg-Niederhof) belegte bei ihrem ersten Cross-Rennen der Saison Rang acht.
Am Wochenende gibt es den SKS-Deutschland-Cup der Radcrosser gleich im Doppelpack: In Schmelz und Homburg stehen die Rennen neun und zehn der nationalen Serie auf dem Programm. Danach folgen nur noch drei Läufe.
Torgauer Zeitung, 9.12.2011

Platz 9

Sächsische Meisterschaft Querfeldein

Bei der in Borna ausgetragenen offenen Landesverbandsmeisterschaft im Radcross (Querfeldeinfahren) der Klasse Herren/Elite belegte Stefan Klingner vom Team Isaac Torgau den 9.Platz. Landesmeister wurde Stefan Freudenberg (Dresdner SC).
Torgauer Zeitung, 9.12.2011

Unzufrieden.

Beim gestern in Frankfurt/Main ausgefahrenen international stark besetzten 8. Lauf zum SKS Deutschland Cross Cup belegte Radrenner Karsten Volkmann vom Team Isaac Torgau Platz 18. Der Isaac-Cross-Spezialist musste aus der 3. Reihe starten und war dadurch schon im Nachteil. Volkmann war mit seiner Platzierung alles andere als zufrieden.
Torgauer Zeitung, 5.12.2011

Birgit Hollmann vom Team Isaac bei der Sportlerumfrage der Torgauer Zeitung nominiert

Sportlerumfrage (TZ). Es ist so weit! Heute startet die Umfrage nach den „Sportlern des Jahres 2011“. Vor gut zwei Wochen sichteten Mitglieder der zehnköpfigen Jury, die von den Vereinen beim Kreissportbund Nordsachsen und bei der TZ-Sportredaktion eingereichten Vorschläge, sprich Bewerbungen und stellten die Kandidatenliste auf. Das Ergebnis der gut zweistündigen Debatte entnehmen Sie dem heute erstmals veröffentlichen Stimmzettel. Bleibt zu sagen: Einige Bewerbung fanden bei den Jurymitgliedern keine Berücksichtigung.
Im Damenbereich kamen sechs Sportlerinnen des Altkreises Torgau auf den „Zettel“, bei den Herren sieben Athleten, zudem wurden sechs der erfolgreichsten Nachwuchssportler nominiert und darüber hinaus fünf Mannschaften.
Alle Athleten und Teams waren im Sportjahr 2011 überaus erfolgreich und haben teils internationale erkämpfe Erfolge vorzuweisen. So startete beispielsweise Sportschütze Paul Pigorsch (SSC Neiden 1997) in diesem Jahr bei der Weltmeisterschaft und wusste bei der deutschen Meisterschaft überaus zu überzeugen. Oder aber Julian Pianski, der junge Gewichtheber vom SSV 1952 Torgau, der in der Kategorie Nachwuchs aufgestellt ist – der junge Torgauer wurde am Wochenende vom 12./13. November deutscher Meister der AK Jugend C. Genannt sei an dieser Stelle auch die Schützenklasse-Mannschaft der PSGi Belgern-Schildau, in der Besetzung Alexander Gornig, Tobias Riethdorf (beide Belgern) und Timo Schulze (Schildau), die bei der Landesmeisterschaft in der Disziplin Doppeltrap der Schützenklasse die Goldmedaille errang und in der Einzelwertung schossen die Sportschützen zusammen noch einmal drei Goldene.
Bei den Damen ist mit Birgit Hollmann (Team Isaac Torgau) wieder einmal eine Radsportlerin – nach Simona Höfig (1994) und Virginia Hennig (1997/2002/2003/2004/2005/2009/2010), die dritte Radsportlerin, die zur Umfrage aufgestellt wird.
Bis einschließlich den 8. Januar haben nun Sportfans, Vereinsmitglieder, Freunde und Arbeitskollegen, die ihren Wohnsitz im Altkreis Torgau haben, die Möglichkeit, ihre Stimme für die Sportler abzugeben, (Pro Einsender nur ein Stimmzettel möglich). Wichtig für die Wertung: Der Einsender muss seinen Stimmzettel persönlich und handschriftlich signieren.
Das Ergebnis der Umfrage geht dann zu 50 Prozent in die Wertung, wie auch das Voting der zehnköpfigen Jury. Der Jury der 21. von der Torgauer Zeitung und dem Kreissportbund initiierten Umfrage gehören auch in diesem Jahr wieder Lutz Herre, Bernd Karau, Sven Kaminski, Steffen Große (Sportlehrer Johann-Walter-Gymnasium), Markus Höcke (Intersport-Höcke Torgau), Eckhard Schultze (Facharzt/Stadtrat Torgau) sowie die Redakteuer Thomas Stöber, Thomas Manthey, Eileen Jack und Sebastian Stöber (alle Torgauer Zeitung) an. Für Ihre Entscheidungsfindung, soweit Sie sich noch nicht entschieden haben,  stellt die TZ in den kommenden Wochen die Sportler und Mannschaften noch einmal vor und gibt einen Überblick über die Erfolge.
Das Ergebnis der 21. Umfrage wird dann am 21. Januar im Rahmen des großen Sportlerballs bekanntgegeben, und es erfolgt die Sportlerehrung.
Torgauer Zeitung, 26.11.2011

Weiter in der Erfolgsspur

Platz 5 für K. Volkmann beim 7. Lauf SKS Deutschland Cup

Radsport (TZ). Team-Isaac-Crosser Karsten Volkmann ist im SKS Deutschland Cup 2011 angekommen und hat nach nur drei Läufen seinen Platz gefunden. Nach seinem viel beachteten vierten Platz im Rennen auf der 2011er-DM-Strecke in Lorsch strampelte und rannte sich der 33-Jährige am vergangenen Sonntag beim in Fürth ausgetragenen 7. Lauf auf den 5. Platz der Tageswertung. Bedeutet: 16 satte Punkte für die Cup-Gesamtwertung. Und die Summe der Cup-Punkte ist bekanntermaßen für die Vereinsfahrer und Nicht-Weltcup-Crosser entscheidend für die Startaufstellung bei der DM 2012, die am Wochenende vom 7./8. Januar in Kleinmachnow ausgetragen wird.
„Bin zufrieden. Immerhin war ein gutes Starterfeld am Start, darunter ein paar Österreicher und Tschechen“, so Volkmann gegenüber der TZ. Immerhin ließ der 33-Jährige den einen und anderen ambitionierten und auch Topfahrer hinter sich: „Ich hatte am Start etwas Pech. Vor mir gab es einen Sturz und dadurch kam ich schlecht weg. Dadurch war die erste Gruppe alsbald weg. In unserer Verfolgergruppe, das waren zumeist vier bis fünf Fahrer, haben wir ganz prima zusammen gearbeitet“, resümiert der Team-Isaac-Cross-Spezi. Drei, vier Runden zündete Volkmann ein paar Raketen und setzte sich mit einem starken Zwischenspurt von seinen Mitstreitern ab und finishte an 5. Position fahrend. Seine starke Leistung in der Endkampfgestaltung bewertet „Volki“ mit Hinblick auf die demnächst anstehenden Cup-Läufe als überaus positiv: „Hab mich gefreut, ein paar Stevens-Fahrer in Schach halten zu können.“ Und dies sollte weiter Selbstvertrauen geben.
Am kommenden Wochenende legt Volkmann eine Rennpause ein und präpariert sich intensiv für den Saisonhöhepunkt – den in Frankfurt/Main am 4. Dezember ausgetragenen international hervorragend besetzten 8. Lauf.

7. SKS Deutschland Cup – Fürth: Herren Elite – 1. Johannes Sickmüller (Stevens Racing Team), 2. Fabian Brzezinski (IGAS Wendland), 3. Ole Quast, 4. Michael Schweizer (b. Stevens Racing Team), 5. Karsten Volkmann (Team Isaac Torgau)

Torgauer Zeitung, 23.11.2011

Volki fuhr saustark

5. Lauf zum SKS-Deutschland-Cup in Lorsch

Radsport (TZ). Der undankbare 4. Platz von Karsten Volkmann, beim am Sonntag im hessischen Lorsch ausgefahrenen 5. Lauf zum SKS-Deutschlandcup, wurde vom Team Isaac Torgau gefeiert wie ein Sieg. „Volki fuhr ein saustarkes Rennen. Immerhin waren alle am Start“, so ein freudestrahlener Teamchef Thomas Rieger. Alle, damit meint Rieger die Crème de la Crème des deutschen Cross-Rennsports. Und dies sowohl bei den Herren, als auch bei den Damen.
Alle deutschen Weltcup-Fahrer nahmen das Rennen, das im Rahmen vom 6. ENTEGA City Cross ausgefahren wurde, unter die Stollenreifen. Für die ambitionierten Amateure war die Herausforderung mit der deutschen Cross-Elite eine gute Standortbestimmung für die Deutsche Meisterschaft, die im Januar in Kleinmachnow bei Berlin ausgetragen wird. Dementsprechend hoch muss der 4. Platz von Karsten Volkmann und der 6. Rang von Birgit Hollmann angerechnet werden. Rund 3000 Zuschauer entlang des 2,6 Kilometer langen Rundkurses um das Kloster Lorsch sahen spannende Rennen mit spektakulären Auseinandersetzungen und sorgten für ein großartiges Fluidum.
Das Rennen der Herren-Elite wurde zur Ein-Mann-Show. Protagonist war Christoph Pfingsten. Der U23-Cross-Weltmeister  von 2009 und amtierende deutsche Vizemeister, der für das niederländische Cyclingsteam De Rijke startet, distanzierte Johannes Sickmüller und Ole Quast (beide Stevens Racing Team) klar. Der gebürtige Potsdamer setzte sich beizeiten von seiner Verfolgern ab und fuhr ein einsames Rennen. Isaac-Cross-Spezie Volkmann ging das wahnsinnig hohe Renntempo mit, fuhr technisch, taktisch wie auch physisch stark und zeigte der restlichen Konkurrenz das Hinterrad. Ein Platz auf dem Treppchen blieb dem 33-Jährigen dennoch verwehrt, denn die Plätze eins bis drei waren schon frühzeitig vergeben. Volkmann, der Lorsch zu seinen Lieblingsrennen zählt, fuhr in der Verfolgergruppe und kontrollierte die Konkurrenz nebst den Rennverlauf. Zwei Runden vor Schluss fuhr er noch einmal eine bärenstarke Attacke und verwies seine Mitkonkurrenten klar in die Schranken! Volkmanns Teamkollege Erik Reuter finishte an 23. Position.
Auf dem 6. Platz beendete Team Isaac Amazone Birgit Hollmann das Rennen der Damen. Den Sieg sicherte sich mit fast drei Minuten Vorsprung Weltcup-Fahrerin Hanka Kupfernagel (Radsport Rhein-Neckar). Die Plätze 2 und 3 gingen an Angnes Naumann (RSV Bike-Arge St. Märgen) und Liv-Susanne (RC Blau-Gelb 19127 Langenhagen). Hollmann ging mit einem grippalen Infekt in den Wettkampf und konnte daher nicht den nötigen Druck auf die Pedale bringen. Der 6. Platz stellte die 37-Jährige alles andere als zufrieden.

Torgauer Zeitung, 11.11.2011

Die Farben Torgaus bestens vertreten

2. Lauf zur Bioracer-Cross-Challenge 2011 in Radibor

Radsport (TZ). Die Cross-Spezies Birgit Hollmann und Karsten Volkmann vom Team Isaac Torgau drückten am Sonntag dem 2. Lauf zur Bioracer Cross Challenge, der im Rahmen vom 7. Querfeldein-Rennen in Radibor ausgefahren wurde, ihren Stempel auf: Sieg für Hollmann bei den Damen und Platz 2 für Volkmann im Herren-Elite-Rennen.
Birgit Hollmann fuhr ein einsames Rennen und verwies die 13 Jahre jüngere Daniela Storch vom RSV Chemnitz auf den 2. Platz. Hollmann wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und ließ schon wenige Meter nach dem Start keinen Zweifel aufkommen, wer von den Ladys an diese Sonntag auf dem Treppchen ganz oben steht. Für die 36-Jährige war das erfolgreiche Rennen lediglich eine bessere Trainingseinheit, konzentriert sich doch die ehemalige deutsche Crossmeisterin auf den diesjährigen SKS-Deutschland-Cup.
Karsten Volkmann scheint sich auch in diesem Jahr wieder mit seinem Dauerrivalen aus dem Vorjahr, dem Tschechen Tomas Podrazil (TJ Sokol hole vrchy), ein privates Duell zu liefern. In Radibor hatte letztlich Podrazil die Nase vorn, sprich hatte den Vorderradreifen als Erster auf dem Zielstrich und verwies den Team-Isaac-Fahrer auf den 2. Platz. Der Tscheche und der Sachse lieferten sich einen harten, sehenswerten Zweikampf. Letztlich profitierte der Fahrer vom TJ Sokol von einem Sturz Volkmanns und konnte sich mit wenigen Metern Vorsprung so den Tagessieg sichern. Volkmanns Teamkollege Erik Reuter musste indes nach einem Sturz und seiner einhergehenden Verletzung im Gesicht das Rennen vorzeitig aufgeben.
Torgauer Zeitung, 3.11.2011

Ein guter Cup-Auftakt

Birgit Hollmann und Karsten Volkmann (Team Isaac Torgau) fuhren beim SKS-Cup unter die Top Ten

Radsport (TZ). Lohne, südwestlich von Bremen, war am Sonntag Austragungsort des dritten Laufes zum SKS-Deutschland-Cup 2011. Mit am Start waren Birgit Hollmann und Karsten Volkmann vom Team Isaac Torgau, die sich im Klassefeld des zahlenmäßig wie auch qualitativ großen Starterfeldes bestens in Szene setzen konnten. Beide Isaac-Fahrer, die den diesjährigen Deutschlandcup für das Team Radverleih-Mallorca@Berner-Bikes.com bestreiten, kamen unter den Top Ten ein.
Im Rennen der Klasse Frauen Elite (25 Starterinnen) setzte Volkmanns Lebensgefährtin Birgit Hollmann, 2010/2011 Dritte des Gesamtklassements, Akzente. Zwar musste die inzwischen 37-jährige Deutsche Cross-Meisterin von 2003 in Lohne Gesa Brüchmann (Stevens-1a-Crossteam.de), die  ihren zweiten Sieg in dieser Serie verbuchen konnte, ziehen lassen, doch ihr 2. Platz war ein Riesenerfolg. Platz 3 ging an Brüchmanns Teamkollegin Liv-Susanne Bachmann.
Dem Elite-Herren-Rennen drückte Sebastian Hannöver seinen Stempel drauf. Der 31-Jährige vom ausrichtenden Verein RSG Lohne-Vechta verwies Fabian Brzezinski  (IGAS Wendland) und Wenzel Böhm-Gräber (Focus MIG Cross XY Team) um 46 Sekunden auf die weiteren Podestplätze. Karsten Volkmann, Gesamtzweiter der Deutschland-Cup-Serie 2010/2011, suchte die Herausforderung im 29 Fahrer umfassenden Starterfeld und finishte nach einer beherzten Fahrt an 8. Stelle liegend. In der Endkampfgestaltung des Crossrennens stürzte der 33-Jährige und vergab dadurch noch ein paar Plätze.
In Lohne fehlte ein Großteil der deutschen Cross-Elite, denn die startete beim zweiten Weltcup-Rennen im tschechischen Tabor, die – abgesehen von den Damen (Hanka Kupfernagel/6. und Sabrina Schweizer/7.) – unter ferner liefen ein kamen.
Am nächsten Wochenende findet in Hamburg der vierte Lauf statt. Insgesamt umfasst die größte deutsche Cross-Serie in dieser Saison 14 Rennen.
In der Muldestadt Grimma wurde am gleichen Tag der 4. Radcross im Stadtwald Grimma, gleichzeitig der 1. Lauf zur Bioracer Cross Challenge 2011/2012, ausgefahren. Die Farben des Teams Isaac Torgau vertraten dabei Stephan Klingner in der Klasse Herren KT/A/B/C sowie Daniel Minkwitz in der Hobby-Klasse. Klingner musste sich mit Platz 28 zufriedenstellen. Der Sitzenrodaer Minkwitz bestritt die letzten beiden Runden mit einem „Platten“ und konnte sich letztlich nicht platzieren.

Torgauer Zeitung, 26.10.2011

Dritter bei der Sachsenmeisterschaft

8. Erzgebirgscup in Waldkirchen

Radsport (TZ/tom). Zum Saisonende hin räumen die Radsportler vom Team Isaac Torgau noch einmal ab. So auch bei der Landesverbandsmeisterschaft im Bergfahren, die am Tag der Deutschen Einheit im Rahmen des 8. Erzgebirgscup in Waldkirchen ausgefahren wurde. Die Farben des Torgauer Radvereins vertrat dieses Mal Stephan Garack. Der 24-jährige Schildauer fuhr ein starkes Rennen, das er auf Platz 3 abschloss und damit Bronze nach Hause holte. Das Herren-Rennen über 4,2 Kilometer gewann in einer Zeit von 5:40 Minuten Stefan Gaebel (Jenatec Cycling).

Bei EM-Revanche am Start

Ronny Freiesleben vom Team Isaac Torgau startete bei Erfurter Nacht und beim Steherrennen in Forst

Radsport (TZ/tom). Zwei spannende Steher-Rennveranstaltungen standen für Ronny Freiesleben, dem Bahnspezialisten aus dem Team Isaac, am vergangenen Wochenende bevor: Freitagabend die Erfurter Stehernacht und am Sonntag zum international hochkarätig besetzten Herbstpreis in Forst (Brandenburg). Die Einladungen, gerade für so ein Event wie in Erfurt, sind bei den Fahrern begehrt, deshalb war die Freude und Motivation bei Freiesleben, zum Saisonende in der Domstadt starten zu können, nochmal besonders groß. Bei beiden Veranstaltungen waren renommierte Fahrer am Start.
In Erfurt wurden zwei Steherläufe über 25 Kilometer und ein Derny Lauf (Ein Derny ist ein leichtes Motorrad, das eingesetzt wird, um bei Bahnrennen für den Fahrer Schrittmacherdienste zu leisten. Gebaut wurde es von der Fa. Roger Derny (selbst ehemaliger Radrennfahrer) & Fils in Paris. 1958 wurde die Firma geschlossen, die Bezeichnung für diese leichten Motorräder aber übernommen). Das Derny-Rennen begeisterte als neuer Programmpunkt die rund 2400 Zuschauer auf der Erfurter Bahn.
„In meiner gewohnten angriffslustigen Fahrweise reichte es zusammen mit meinem Schrittmacher Holger Ehnert aus Chemnitz für einen achten Platz im ersten Steherlauf, sechsten Platz im Derny Lauf und zum Abschluss nochmal vierten Platz im Finallauf“, so Freiesleben, der schlussendlich im Gesamtklassement auf dem 6. Platz einkam. Es siegte Doppelolympiasieger Robert Bartko (Ludwigsfelde) mit Schrittmacher Karsten Podlesch (Berlin).

Ergebnis Erfurter Stehernacht: 1. Robert Bartko (LKT Brandenburg); 2. Florian Fernow (Zehlendorfer Eichhörnchen); 3. Cristoph Breuer (RSG Hürth); 4. Andreas Müller (Berliner TSC); 5. Renè Heinze (SSV Gera 1990); 6. Ronny Freiesleben (Team Isaac Torgau); 7. Christoph Schwerdt  (VFR Herpersdorf); 8. Andreas Hildebrandt (RC Endspurt Herford)

Durch einen krankheitsbedingten Ausfall des Forster Lokalmatadoren Marcel Möbus, erhielt Freiesleben am Sonntag noch eine Startmöglichkeit  zum Herbstpreis mit EM-Revanche in Forst (Lausitz) mit einem brillanten Starterfeld. Die derzeit besten Steher Europas, allen voran die drei Erstplatzierten der EM 2011 in Nürnberg waren am Start.
Nach dem es für Freiesleben nicht für eine EM-Teilnahme gereicht hat, war Forst für den 24-Jährigen eine gute Möglichkeit, sich auf internationaler Ebene zu beweisen. Für den jungen Isaac-Fahrer ging es jedoch weniger um eine Topplatzierung, sondern vielmehr darum, Erfahrungen zu sammeln.
Hoch motiviert und gewohnt kämpferisch fuhr Freieslebens Schrittmacher Christian Dippel (Bielefeld) voll auf Angriff, was das Publikum verzückte. In zwei Läufen über 30 und 40 Kilometer setzte sich am Ende der 3-malige und amtierende Vizeeuropameister Giuseppe Atzeni (Schweiz) durch. Er gewann souverän vor dem Deutschen Meister Florian Fernow  und dem dritten der EM Mario Birrer (Schweiz). Im zweiten Lauf fand der Isaac-Radrenner im wahrsten Sinne des Wortes seinen Meister, im amtierenden Europameister Patrick Kos (Niederlande). Nach einem harten Zweikampf  über mehrere Runden verlor der 24-Jährige den Kontakt zur Rolle – daher auch übrigens die Redensart, „von der Rolle kommen“. Aber auch Kos musste später dem hohen Tempo Tribut zollen, brach ein und konnte den Erwartungen nicht ganz gerecht werden!

Ergebnis Forst: 1. Giuseppe Atzeni (Schweiz); 2. Florian Fernow (Deutschland); 3. Marion Birrer (Schweiz); 4. Robert Bartko (Deutschland); 5. Patrick Kos (Niederlande); 6. Andreas Müller (Österreich); 7. Ronny Freiesleben (Deutschland); 8. Jan Klabouch (Tschechien)

Torgauer Zeitung, 29.9.2011

Volki fährt auf Platz 3

Team Isaac startete beim Kriteriumrennen in Zedtlitz

Radsport (TZ/). Die guten Ergebnisse von Karsten Volkmann, an den zurückliegenden vier, fünf Wochenenden, lassen auf einen Goldenen Herbst hoffen. Mit einer Klasseleistung, einem scharfen Auge für die Situation und mit guten Beinen sicherte sich der Fahrer aus Team Isaac Torgau am Sonntag beim Kriteriumrennen in Zedtlitz den 3. Platz.
Volkmann, der zusammen mit seinem Vereinskollegen Alexander Müller mächtig auf die Tube drückte, kontrollierte über weite Strecken die Konkurrenz und das Renngeschehen. Das am Ende Erik Mohs (Team Nutrixxion-Sparkasse) sich den Sieg, vor Lucas Schädlich (Team NSP), sicherte grämt Volkmann zwar, aber die beiden haben in diesem Jahr ein paar tausend Trainingskilometer und Rennen mehr als er in den Beinen, sodass der 3. Platz in Ordnung geht. So sieht es auch Volkmanns Teamchef Thomas Rieger und lobte die Platzierung seiner Mannschaft, die sich in Zedtlitz prima in Szene setzen konnte. Das gute Abschneiden der Torgauer Mannschaft wird auch im 4. Platz von Alexander Müller deutlich (Th. Rieger: Hat sich prima verkauft).
Ein Lob gab es von Teamchef Rieger auch für Stephan Garack, denn der hat prima für die Topfahrer des Torgauer Radsportvereins gearbeitet und sein Können auf den 60 Kilometern voll in den Dienst der Mannschaft gestellt.

Torgauer Zeitung, 27.9.2011

Veranstaltung wird sich etablieren

Hobby-Abteilung startete bei der Premiere des Heideradcups

Radsport/Freizeitsport (TZ). Der erste „M4Energy Heideradcup“ feierte am Sonntag trotz starken Regens bei den Zieleinfahrten in Löbnitz eine gelungene Premiere. 387 Jedermänner traten im Rennen quer durch die nordsächsische Seenlandschaft in die Pedale. Aufgrund der nassen Fahrbahnen kam es zu einigen Stürzen, allerdings ohne ernsthafte Verletzungen. Allseitiges Lob der Teilnehmer machte die Runde.
Aller Anfang ist schwer: Auch bei der Premiere des Heideradcups in Löbnitz lief nicht alles glatt. So ging dem obligatorischen runden Luftschläuchlein über der Ziellinie – bedruckt mit dem Sponsorenlogo einer großen Krankenkasse – kurz vor dem heiß ersehnten Startschuss um 11 Uhr der lebensnotwendige Odem aus. Die Teilnehmer auf ihren Velos nahmen es gelassen. Als Landrat und Schirmherr Michael Czupalla (CDU) wenig später auch den elektronisch gesteuerten Signalton zum Aufbruch aufgrund technischer Schwierigkeiten mit der Kraft seiner Stimme ersetzen musste, war die kleine Serie an liebenswürdigen Pannen bereits vorbei.
Denn eine der größten Sportveranstaltungen der Region glänzte in ihrem Verlaufe neben mehrstündigen Vollsperrungen vor allem mit perfekter Organisation. Über 200 freiwillige Helfer sicherten die Rundfahrt der Amateure in Kooperation mit der Polizei ab. An jeder Kreuzung standen die Ehrenamtler, ausgestattet mit peinlichst genauen Planzeiten-Zetteln der Durchfahrten und regelten den Verkehr. Allein die Dübener Straße in Delitzsch wurde von 13 Kameraden der ortsansässigen freiwilligen Feuerwehr flankiert.
Die Teilnehmer, unter ihnen auch Fahrer aus der Region Torgau und Oschatz, wussten das Engagement zu schätzen und trotzten schließlich dem gegen Mittag einsetzenden Dauerregen. „Wir kommen gern wieder“, gab Thomas Hauff, Drittplatzierter auf der 78-Kilometer-Distanz, zu Protokoll. Obwohl die Ankünfte der Hobbyradler nicht wie gewünscht unter strahlendem Sonnenschein stattfanden, fiel die Bilanz der Teilnehmer durchweg positiv aus. Cheforganisator Henrik Wahlstadt von den Sportfreunden Neuseenland zeigte sich ebenfalls zufrieden: „Wir haben von allen Seiten Lob erhalten.“ Mag daran liegen, dass die drei Teilstrecken (40, 78 und 140 Kilometer) „durch reizvolle Fluss- und Seenlandschaften, durch idyllische Wälder und Felder und geschichtsträchtige Orte“ (Zitat Czupalla) führte. Oder die Startgebühr von 30 Euro (20 Euro auf der 40-km-Strecke) und die geforderte Mindestgeschwindigkeit von 23 km/h für jedermann im Bereich des Machbaren lagen.
Die Siegerzeiten im Zielbereich am Seelhausener See zeugten derweil von zahlreichen Hobbyradlern mit semiprofessionellen Ambitionen: Benjamin Beck aus Weida (Thüringen) schaffte die 40 Kilometer in 1:04:46 Stunden (37,1 km/h). Marek Bosniatzki aus Naunhof durchbrach mit seiner Zeit von 1:57:18 Stunden auf 78 Kilometern sogar die 40-km/h-Schallmauer. Die 140-Kilometer-Distanz absolvierte Martin Goetze aus Leipzig-Thekla in 3:45:02 Stunden und damit 37,5 km/h im Schnitt. Ein glücklicher Wahlstadt blickte am Ende des Tages bereits in die Zukunft: „Eine Fortsetzung kommt auf jeden Fall. Diese Veranstaltung wird sich etablieren.“ Vielleicht spielt 2012 sogar der bisweilen launige Wettergott Petrus mit.

Ergebnisse: 40 km – 1. Benjamin Beck (Weida) 1:04,46; … 10. Sven Müller (Torgau) 78 km – 1. Marek Bosniatzki (RSG Grimma) 1:57:18; … 45. Thomas Wejda (SV 1900 Audenhain) 2:05,46; … 118. Robert Pietzsch 2:18,08; 119. Thomas Manthey (beide Team Isaac Torgau) 2:18,09; … 141. Udo Jeschke (SSV 1952 Torgau) 2:23,13; 140 km – 1. Martin Götze (/Leipzig-Thekla) 3:45,01

Torgauer Zeitung, 22.9.2011

Berge, Regen, Kälte, Topfahrer

Müller biss sich durch

Radsport. Beim am Sonntag bei Dauerregen und kalten 11 Grad Celsius ausgefahrenen 38. Volksbank-Classics-Rennen Rund um Sebnitz, belegte der Torgauer Alexander Müller vom Team Isaac Torgau (links) im Hauptrennen über 105 schwere Kilometer einen guten 29. Platz. Das mit ProTour-Fahrern besetzte Rennen lockte zahlreiche Zuschauer an die Rennstrecke, die dem nasskalten Wetter trotzten. Müller fuhr lange an Platz 11 bis 15 und wurde zwei Kilometer vor Schluss vom Hauptfeld geschluckt. Team-Isaac-Chef Thomas Rieger wertete den 29. Platz seines Schützlings, der 2:51,53 Stunden für diese Distanz benötigte, als tollen Erfolg, denn nur 35 Fahrer des Feldes erreichten das Ziel. Es gewann Profifahrer Christian Knees (Team Sky), vor Sebastian Lang (Omega Pharma-Lotto) und Johannes Sickmüller (Stevens Racing Team).
Torgauer Zeitung

Platz 10 beim Sparkassen-Cup

Radsport (TZ/tom). Der Tscheche Martin Boubal (VC Ratisbona Regensburg) gewann das am vergangenen Samstag ausgefahrene und gutklassig besetzte Kriterium-Rennen um den 14. Sparkassencup in Zwickau. Der Torgauer Alexander Müller und sein Mannschaftskollege Thomas Becker vom Team Isaac Torgau belegten die Plätze 10 und 11.
Torgauer Zeitung, 22.9.2011

Isaac-Radrenner bei drei Rennen

Wochenendplanung für den 18./19.9.2011

Radsport (TZ). Ein rennreiches Wochenende steht den Aktiven, wie auch den Hobbyfahrern vom Radsportverein Team Isaac Torgau an diesem Wochenende bevor. Heute gehen einzelne Fahrer in Zwickau-Eckersbach beim Kriteriumrennen um den 14. Sparkassencup an den Start. Das Rennen mit einer Gesamtdistanz von 60 Kilometern geht über 60 Runden. Der spätsommerlich Höhepunkt wird indes am Sonntag bei den 38. Volksbank-Classics Rund um Sebnitz ausgefahren. Das Team Isaac geht mit sechs Startern in zwei Rennen an den Start. Das Hauptrennen über 16 schwere Runde mit einer Gesamtdistanz von 105 Kilometern bestreiten Karsten Volkmann, Alexander Müller, Thomas Becker und Ronny Freiesleben. Zwei Hobbyfahrer des Vereins starten indes am Sonntag beim 1. Heideradcup in Löbnitz.
Torgauer Zeitung, 17.9.2011

Sieg im pannenreichen Rennen

Ausflug ins Gelände - Greifenstein Bike Marathon in Geyer

Beim diesjährigen gbm lief es für unsere Fahrer leider überhaupt nicht rund. Bis zum Ende der ersten Runde war alles noch i.O. Nachdem sich Volki gleich zu Beginn des Rennens mit einem 2. Fahrer vom Feld absetzen konnte, war er zu Beginn der 2. Runde schon allein und mit einem guten Vorsprung unterwegs. Leider schlug dann die Defekthexe zu und Volki gab nach der dritten!!! Reifenpanne entnervt auf.
Zu der Zeit waren Tobias Dörrer (nach Sturz und gleichzeitigem Schlammbad) und Eric Reuter schon aus dem Rennen. Somit musste Birgit die Kastanien aus dem Feuer holen, was ihr mit ihrem Sieg auch hervorragend gelang.
D. Minkwitz 11.9.2011

Alex allein in Wachau

Sachsenmeisterschaft im Kriteriumfahren 2011

Radsport (TZ). Die Rennsaison 2011 neigt sich dem Ende zu, die Radrenner und ihre Teams biegen, was Straßenrennen in Deutschland anbelangt, auf die Zielgerade ein. Die letzten 2011er-Meistertitel werden vergeben, so etwa auch am vergangenen Sonntag, wo in Markkleeberg/Wachau Sachsens Landesverbandsmeisterschaft im Kriteriumfahren ausgefahren wurde.
Als Alleinunterhalter, sprich einziger Starter aus dem Team Isaac Torgau, stellte sich Alexander Müller der Konkurrenz. Ein fast aussichtsloses Unterfangen für den 24-jährigen Torgauer Kriteriumsspezialisten, denn die Kontrahenten waren nicht nur zahlreich, sondern auch was die Mannschaftsstärke anbelangte teils sehr gut aufgestellt. Doch Müller versuchte sein Glück, fuhr offensiv und ging bei der Gestaltung des Rennens mit befreundeten Fahrern eine Zweckgemeinschaft ein. Am Ende reichte es für Müller jedoch nur zum 9. Platz. Mit Unterstützung von Fahrern aus seinem Team wäre weit mehr drin gewesen. Bestimmt wurde die Meisterschaft vom Team Ur-Krostitzer-Univega, das mit einer großen Armada am Start war, um Gold zu holen. Doch letztlich verdarb Pfiffikus Erik Bothe vom Team LAV Markranstädt in der Endkampfgestaltung des Rennens den Fahrern um Renzo Wernicke den Siegesritt, stahl denen die Show wie auch den Titel.

Ergebnisse: 1. Erik Bothe (LAV Markranstädt), 2. Sascha Böhm, 3. Renzo Wernicke (b. Ur-Krostitzer Univega), 4. Thomas Tantz (Team Herbalife-Mailis.de), 5. Sebastian Schalk (Ur-Krostitzer-Univega),…9. Alexander Müller (Team Isaac Torgau)
Torgauer Zeitung, 10.9.2011

Auftakt im Grimmaer Stadtwald

Vorbereitung auf die Cross-Saison

Radsport (TZ). Die Cross-Spezialisten unter den Radrennern und ihre Fans freut die Nachricht: Die Bioracer Cross-Challenge findet 2011/2012 auch wieder statt. Die attraktive Serie umfasst mehrere Läufe und wird in drei Bundesländern ausgefahren. Das Auftaktrennen wird in Grimma gefahren.
Für die Cross-Spezies vom Team Isaac Torgau, allen voran Karsten Volkmann und Birgit Hollmann (beide amtierende Sachsenmeister), starten in wenigen Tagen in die Vorbereitung auf die Rennserie.
Mit bis zu 250 Startern je Rennen ist die  Bioracer Cross-Challenge mittlerweile eine der bedeutendsten Serien im Crosskalender geworden. Nun geht es 2011 in die nächste Saison. In sieben Wettkämpfen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden die Gesamtsieger in den verschiedenen Altersklassen ermittelt. Bewährt unterstützt durch die Firma Bioracer, dem Radbekleidungsspezialisten aus dem „Mutterland“ des Crosssports Belgien, können sich die Freunde des Radquerfeldein auch in diesem Jahr wieder auf eine spannende Rennserie in Mitteldeutschland freuen.
Los geht es am 23. Oktober im Grimmaer Stadtwald. Über das anspruchsvolle Rennen in Radibor bei Bautzen am 30. Oktober und dem Serienneuling Leipzig- Holzhausen am 6. November geht es weiter auf dem Traditionskurs in Granschütz bei Weißenfels am 13. November, bei dem auch wieder die Mitteldeutschen Meisterschaften ausgetragen werden. Eine Woche später macht die Challenge am 20. November in Gelenau Station, um am 27. November in Thüringen beim Dornburger Schlösserrennen auf einen klassischen Crosskurs zu gastieren. Nach einem Sonntag Pause steigt das große Finale traditionsgemäß in Chemnitz am 11. Dezember.

Termine Bioracer Cross-Challenge 2011:
23. Oktober Grimma (Stadtwald)
30. Oktober Radibor
6. November Leipzig-Holzhausen
13. November Granschütz (bei Weißenfels)
20. November Gelenau
27. November Dornburg
11. Dezember Chemnitz


Torgauer Zeitung, 7.9.2011

Siebter beim Klassiker

Westsachsenklassiker - Rund um den Sachsenring

Radsport (TZ). Der im Frühjahr lange Zeit verletzte Karsten Volkmann aus dem Team Issac Torgau kommt noch einmal gut in Fahrt. Sein 7. Platz beim Westsachsenklassiker 53. Rund um den Sachsenring lässt berechtigt auf einen goldigen Herbst oder besser formuliert platzierungsreichen Herbst hoffen. Volkmann findet von Woche zu Woche zu alter Renn- und Wettkampfhärte zurück, die er sich in den zurückliegenden Wochen fleißig erarbeitet hat. Im Feld der gut 60 Radrenner, die die 68,4 Kilometer durch die City von Hohenstein-Ernstthal unter die 23 Millimeter schmalen Pneus genommen hatten, wusste sich der 33-Jährige gut zu behaupten und sich den ständigen Attacken der Armada vom LKT-Team Brandenburg zu erwehren und strampelte mit neuer Karft auf Rang 7 des Rennens für KT-/A-/B- und C-Fahrer.
Die Übermacht aus Brandenburg, so wie Team-Isaac-Teamchef Thomas Rieger die  Tagesleistung der LKT-Radrenner auf den Punkt brachte, stellte nicht nur mit Johannes Heider den Sieger und mit Tino Meier den Zweitplatzierten, sondern hatten noch weitere vier (!) Fahrer unter den TOP 10 der Finisher.
„Der Kurs war in diesem Jahr recht schwer. Es gab eine Katzkopf-Passage. Du musstest also richtig treten“, so Rieger zum 1,9 Kilometer langen Rundkurs der 36-mal abgefahren werden musste. Einige Renner stiegen entkräftet und genervt aus, darunter auch der eine und andere bekannte wie prominente Fahrer. Um so höher ist das Durchhalten und sind die Platzierungen der anderen Team-Isaac-Renner zu bewerten: Alexander Müller, der sich mit dem Streckenprofil und Verlauf nie anfreunden konnte, war trotz des 17. Platz’ zufrieden wie auch Ronny Freiesleben (25.) und Team-Isaac-Küken Erik Reuter (26.)

Torgauer Zeitung, 2.9.2011

Saison für Karsten Rieger vorzeitig beendet?

Radsport (TZ/tom). Kriterium-Spezialist Karsten Rieger vom Team Isaac Torgau muss zwangspausieren und wird wohl die Rennsaison 2011 vorzeitig beenden. Der 27-jährige Torgauer zog sich vor wenigen Tagen bei einem Arbeitsunfall eine Verletzung im rechten Sprunggelenk zu, die als Bänderriss diagnostiziert wurde.
Torgauer Zeitung, 24.8.2011

Rennen waren schwarz-magenta gefärbt

Rund um den Großen Teich 2011

Radsport (TZ). Man kann sich fast darauf verlassen: Wenn die BSG Lok ihr alljährliches MTB-Rennen veranstaltet, dann ist schönes Wetter. Zumeist! So auch gestern. Klärchen schickte Sonnenstrahlen und war damit Hauptsponsor der Rundenhatz um den Großen Teich. Und das war gut so, denn so kamen die Starter. Knapp 130 an der Zahl, unter ihnen in diesem Jahr auffallend viele Radamazonen, stellten ihre Mountainbikes an den Start und nahmen eine der Strecken aus dem Angebot unter die grobstolligen Pneus beziehungsweise 28-Zoll-Crossreifen, der weitaus schmaleren Variante, mit dem geringeren Rollwiderstand, an den Start.
Pünktlich wurden die drei Startblöcke – um 11 Uhr die Fahrer der 84-Kilometer-Distanz, 11.15 Uhr die der 63er-Runde und 11.30 Uhr die 42er-Runde – ins Gelände rund um Torgaus Stadtteich und ehemalige „Badewanne“ geschickt.
Es wurde ordentlich in die Pedalen getreten. Auch die Newcomer versuchten dies anfangs, sahen aber alsbald ein, dass sie beim Tempo der Speedfahrer besser reißen lassen sollten, um nicht zu überpacen. Schon nach nur vier, fünf Kilometer bildeten sich in jedem der drei Rennen Spitzengruppen, das Verfolgerfeld zerpflückte sich alsbald, da viele Attacken gefahren wurden.
Das Team Isaac Torgau und die BSG Lok Torgau waren mit einer großen Armada am Start. Die Isaac-Renner um die beiden MTB-Spezialisten Karsten Volkmann und Alexander Müller wie auch Birgit Hollmann, die ehemalige Deutsche Meisterin im Crossfahren, spielten bei der Teamarbeit ihr Können und ihre Taktik geschickt aus. Resultat: 5 Podestplätze – 1 x 1. Platz, 1 x 2. Platz, 2 x 3. Platz sowie 1 Sieg bei der Damenwertung über die 63er-Distanz. Teamchef Thomas Rieger zeigte sich zufrieden und lobte besonders die taktisch kluge Leistung von Karsten Volkmann (1.) und Alexander Müller (3.) in der Königsklasse, sprich im Rennen über die 84 Kilometer.
In die Kategorie wertvoll fällt dabei der Sieg von Volkmann. Der 32-Jährige distanzierte die Konkurrenz um fast drei Minuten. Im Gruppetto kontrollierte Teamkollege Alexander Müller das Geschehen und die Gegnerschaft und sollte bei einem eventuellen Einbruch Volkmanns reagieren und das Rennen siegreich zu Ende fahren. Doch Volkmann, der Anfang des Jahres einige Monate aufgrund einer Verletzung pausieren musste, fuhr wie entfesselt und machte mit klarem Vorsprung den Heimsieg des Torgauer Radsportvereins, dessen Vereinsfarben Schwarz und Magenta sind, perfekt. Der Sieg war und ist auch Balsam für die Volkmann’sche Seele.
Die veranstaltende BSG Lok Torgau schickte unter dem Motto „Jugend forscht“ seine Nachwuchsfahrer in die Büsche. Diese fuhren akzeptable Resultate und Zeiten ein. Die BSG-Jünger dürften mit dem gestrigen Rennen Blut geleckt haben und sind nun rennhungrig. Ohne Zweifel, hier entwickelt sich etwas in Sachen Mountainbike-Rennsport.
Gut zwei Drittel der gestrigen  Starter sind bereits Dauergäste des Torgauer Rennens, dass ob seiner Eigenart in halb Ostdeutschland bekannt wie auch beliebt und berüchtigt ist und inzwischen eine gewisse Berühmtheit erlangte. Auch wenn viele von unterwegs wieder geflucht haben, wenn es minutenlang über Knüppelwege durch das Gehölz vom Torgauer Ratsforst und über holprige Wiesenabschnitte (Schlosswiese und Schwarzer Graben/Großer Teich) ging und die Handgelenke wie auch Fußgelenke von Kilometer zu Kilometer mehr schmerzten, im kommenden Jahr sind sie wieder dabei und am Start. Denn, weil das Torgauer MTB-Rennen etwas ganz Spezielles ist.
Die Bekundungen freuen die Macher und Veranstalter der BSG Lok, hat sich doch der Riesenaufwand für die wenig über 15 Vereinsmitglieder wieder gelohnt. Als die Teilnehmer frisch geduscht auf der Heimreise waren, bauten die Lokschen die Strecke zurück und übergaben diese wieder der Natur. Und so soll es auch sein, denn die Truppe, eine eingeschworene Mannschaft um Vereinschef Nico Schindler, Andreas „Latte" Albrecht, Mathias Dressler, Ronald Ottmann und Dietmar Werner, die jedes Jahr gut 25 Helfer aus der Verwandtschaft und Bekanntschaft zum Helfen verpflichten, will noch viele Rennen veranstalten, mit denen sie für das Mountainbiken, den Mountainbikerennsport und ihre Stadt Torgau werben. Na dann, bis 2012!

Torgauer Zeitung, 22.8.2011

In Krostitz auf Platz 9 gedüst

Rund um die Krostitzer Brauerei

Radsport (TZ). Mit einem clever herausgefahrenen Sieg von Stefan Gaebel (RG Jenatec Cycling) endete am Sonntag das Kriterium „Rund um die Krostitzer Brauerei“. Der im Dienst des Jenaer Teams stehende Leipziger setzte in der Endkampfgestaltung gekonnt eine Attacke, die seine beiden Mitstreiter Erik Rothe (LAV Markranstädt) und der spätere Drittplatzierte, Sascha Böhm (Team Ur-Krostitzer-Univega) nicht mehr parieren konnten.

Der Torgauer Alexander Müller (Team Isaac Torgau) konnte sich anfangs ein paar Punkte erarbeiten, die ihm am Ende Platz 9 einbrachten. Teamchef Thomas Rieger: „Mehr für Alex nicht drin. Er war weitestgehend auf sich allein gestellt. Hinzu kam, dass es ein superschnelles Rennen war, in dem ordentlich Dampf gemacht wurde, das dann eigentlich früh entschieden war“. Gaebel trat im zweiten Drittel des Rennens an und nahm Bothe und Böhm mit. Das Trio bildete eine Allianz und war von der Spitze nicht mehr zu verdrängen. Mit einer Schlussattacke schüttelte dann Gaebel seine beiden Mitstreiter ab und sicherte sich nach 1:29,06 Stunden souverän den Gesamtsieg.

Rund um die Krostitzer Brauerei: 1. Stefan Gaebel (RG Jenatec Cycling), 2. Erik Bothe (LAV Markranstädt), 3. Sascha Böhm (Team Ur-Krostitzer-Univega), … 9. Alexander Müller (Team Isaac Torgau)

Torgauer Zeitung, 18.8.2011

Rund um die Brauerei Radsportfest und Rennen am Sonntag in Krostitz

Radsportfest und Rennen am Sonntag in Krostitz

Radsport (TZ). Ganz Krostitz dreht am Sonntag am Rad – und zwar im positiven Sinne: Der RV Germania Delitzsch veranstaltet gemeinsam mit seinem Hauptsponsor am Sonntag das 3. Ur-Krostitzer Radsportfest und tags darauf das 2. Kriteriumrennen „Rund um die Brauerei“. Während insbesondere Hobbyradler- Familien bei verschiedenen Radtourenfahrten ihre Fitness testen können (Streckenlängen zwischen 26 und 148 Kilometern dürften für jeden Geschmack etwas bieten), steht der Sonntag im Zeichen mehrerer Rennen und kulminiert im „Großen Preis der Krostitzer Brauerei“ ab 14.15 Uhr.
Bei diesem Höhepunkt direkt vor der Haustür wollen die Jungs vom Team Ur-Krostitzer Univega Delitzsch (organisiert im RV Germania) natürlich ein gehöriges Wörtchen mitreden. Insgesamt 19 Fahrer schicken sie an diesem Wochenende auf die Reise. Allein neun von ihnen starten beim Hauptrennen über 60 Kilometer – und sie rechnen sich einiges dabei aus. „Wir werden auf Biegen und Brechen versuchen, aufs Podium zu kommen“, sagt Teamchef Renzo Wernicke. Mit den in Bestform befindlichen Henner Rödel und Sascha Damrow hat die Equipe vom Lober zwei brennend-heiße Eisen im Feuer.
Der Chef selbst ist gerade erst aus dem Urlaub zurück und wird sich wohl für die Tempoarbeit opfern. Bei mehr als 60 Fahrern, die auf dem engen Kurs mitten durch den Dorfkern jagen, dürfte es kein leichtes Unterfangen werden, das Feld zu kontrollieren. Doch nicht nur sportlich, auch menschlich wollen die Jungs vom Team Ur-Krostitzer Univega eine gute Figur machen. „Die meisten von uns sind das ganze Jahr über bei Rennen in ganz Deutschland im Einsatz. Da wollen wir dieses Wochenende nutzen, unserem Heimatverein etwas näherzukommen“, sagt Wernicke. Zu diesem Zwecke ist die gesamte Mannschaft am Sonntag vor Ort, steht beim gemeinsamen Grillen Rede und Antwort. Nur Thoralf Baumgarten fehlt. Er wurde erneut für das Nationalteam nominiert. „Das ist einerseits schade, andererseits macht es uns sehr stolz“, so Wernicke.
Mit einer vierköpfigen Mannschaft geht auch das Team Isaac Torgau an den Start. Für die Magenta-Farben werden in diesem Jahr Karsten Volkmann, Stephan Klingner, Ronny Freiesleben und Alexander Müller spurten. Teamchef Thomas Rieger setzt auf den Torgauer Müller und hofft darauf, dass er sich von den Strapazen der letzten Wochen etwas erholt hat, sich unter der Woche regenerieren konnte und für morgen schnelle Beine hat.

Torgauer Zeitung, 13.8.2011

Karl gewinnt, Müller Siebter

Rund in Osterweddingen

Radsport (TZ). Der Torgauer Radsportler Alexander Müller vom Team Isaac Torgau erkämpfte am Samstag bei der 15. Auflage vom Kriterium-Rennen durch Osterweddingen den 7. Platz. Bei der Endkampfgestaltung der Rundenhatz über 60,8 Kilometer (38 Runden) konnte der 24-Jährige nicht mehr auf die Unterstützung seiner Teamkollegen Tobias Dörrer und Stefan Klingner bauen und war auf sich allein gestellt. Das Rennen gewann Christian Karl von der RG Jenatec Cycling. Der Geraer verwies den starken Stefan Zeidler (RSG Muldental Grimma) und Henrik Eggers (RC Blau-Gelb Langenhagen) auf die Plätze 2 und 3.
Torgauer Zeitung, 11.8.2011

Auf den 19. Platz eingekommen

Waldenburger Berg-Rundstreckenrennen

Radsport (TZ). Radrenner Tobias Dörrer vom Team Isaac Torgau startete am Sonntag beim schweren Berg-Rundstreckenrennen in Waldenburg, das zum 5. Mal ausgetragen wurde. Das Teilnehmerfeld musste 15 Runden auf einem schweren Rundkurs mit einer Gesamtlänge von 82,5 Kilomtern bewältigen. Dörrer finishte auf Platz 19. Es gewann Micheal Weicht in 2:22:25 vom Team LKT Brandenburg.
Torgauer Zeitung, 10.8.2011

Ein Topwochenende

Team Isaac unterwegs in Rheinland-Pfalz

Radsport (TZ). Ein goldenes Wochenende erlebten die Radsportler vom Team Isaac Torgau. In Lustadt und in Speyer in Rheinland-Pfalz hinterließen sie einen bärenstarken Eindruck. Teamchef Thomas Rieger war ob der Erfolge höchst erfreut und sprach von einem Topwochenende.
Den ersten Anlass zur Freude gab Stephan Klingner, der am Samstag im C-Rennen bei der Traditionsveranstaltung „Rund um den Berliner Platz“ in Speyer Akzente setzte. Bis zur letzten Wertung führte der Isaac-Radrenner noch das Klassement an, doch am Ende waren Max-Georg Höfer (RKV Neuhausen) und Gerold Henrichsen (Rad Koblenz) pfiffiger, die Punkte der Schlusswertung des Kriteriumrennens über 61,2 Kilometer unter sich aufzuteilen und damit Klingner noch vom 1. Platz zu verdrängen. Dennoch kann der 3. Platz Klingers mit dem Prädikat wertvoll versehen werden. Wenig später ging Klingers Teamkollege Alexander Müller beim Rennen des A/B- und KT-Fahrer an den Start. Das Peloton musste indes 65 Runden mit einer Gesamtlänge von 78 Kilometern schrubben. Müller, als Einzelstarter völlig auf sich gestellt, fuhr mit Übersicht und viel Biss und belegte nach einer schnellen Rundenhatz den 5. Platz. Den Sieg sicherte sich Andreas Mayr vom RV Wanderer Schondorf.
Tags darauf feierte Isaac-Routinier Tobias Dörrer seinen seit Jahren größten Erfolg. Der 42-Jährige drückte in Lustadt dem C-Rennen vom „Großen Preis der Bäckerei Götz“ seinen Stempel auf. Bei nasskaltem Wetter fuhr Dörrer das Rennen seines Lebens und gewann dieses mit einer klasse Leistung. Das Urgestein der Isaac-Mannschaft überzeugte bei seinem (nun erst recht) Lieblingsrennen in Sachen Taktik und Antrittsschnelligkeit. Der gute Erfolg der Sachsen wird durch den 6. Platz von Stefan Klingner komplettiert.
Torgauer Zeitung, 21.7.2011

Müller Sechster, Becker Zwanzigster

Rund um Gröditz

Auf einem guten 6. Platz beendete am Sonntag Alexander Müller vom Team Isaac Torgau das über 130km führende Rundstreckenrennen "Rund um Gröditz" und sicherte sich mit seiner offensiven Fahrweise eine weitere Top-Ten-Platzierung. Dabei liess er sich auch nicht von einem Platten zur Rennbeginn aufhalten.  Müller´s Teamkollege Thomas Becker finishte auf Rang 20. Beide profitierten von einer geschlossenen Mannschaftsleistung.

Ergebnisse: Rund um Gröditz – 1. Sascha Damrow (Urkrostitzer / Univega); 2. Lars Bartlau (Team Bremen); 3. Udo Müller (Dresdner SC); …6.Alexander Müller; …20. Thomas Becker (beide Team Isaac Torgau)
Torgauer Zeitung, 12.7.2011

Nach dem Finale zur Dopingkontrolle

Deutsche Meisterschaft der Steher

Radsport (TZ). Spannende und bisweilen dramatische Rennen vor begeisterten insgesamt 1500 Zuschauern auf der Leipziger Radrennbahn, wo am Wochenende die 110. Deutsche Meisterschaft der Steher ausgefahren wurde. Neuer Titelträger ist der Berliner Florian Fernow mit seinem Schrittmacher Peter Bäuerle (Berlin), der das nationale Championat am Samstag bei Nieselregen mit eineinhalb Runden Vorsprung gewann. Mit 19 gemeldeten Gespannen wurden am Freitag die Deutsche Meisterschaft der Steher eröffnet. Bereits am Eröffnungstag wurden die acht Finalteilnehmer in drei Vorläufen über 30 Kilometer ermittelt. Mit am Start war auch Ronny Freiesleben vom Team Isaac Torgau.
Der Erste und Zweite jedes Laufes qualifizierte sich direkt für das Finale sowie die jeweiligen Drittplatzierten der beiden zeitschnellsten Läufe. Dies bedeutete also Dampf machen von Anbeginn. Im Vorlauf lief es für Ronny Freiesleben nicht optimal und das Leipziger Talent musste auf die Zeit hoffen, da er an der Rolle von seinem Stamm-Schrittmacher Lutz Weiß den Vorlauf nur als Dritter beendete. Mit einem guten Start und lange Zeit an der Spitze fahrend, mussten Freiesleben/Weiß die Spitzenposition nach etwa Dreiviertel der Renndistanz abgeben. Aber die Zeit reichte aus und der Team-Isaac-Bahnspezialist konnte sich für das Finale der Top 8 am Samstag qualifizieren. Minimalziel also erreicht!
Die Rundenhatz über „lange“ 60 Minuten ist immer ein Highlight der Steherrennen, da normale Steherrennen nur über 30, maximal 50 Kilometer gehen. Beim 60-Minuten-Rennen legen die Radrenner  bis zu 66 (!) Kilometer zurück. Die Schwierigkeit bei dieser Distanz ist es, am Anfang  nicht zu überpacen. Die Taktik Freieslebens: Zweikämpfe vermeiden und die Konkurrenz erst einmal beobachten. Der stärker aufkommende Wind erschwerte das Rennen!
Nach etwa 25 Kilometern musste Freiesleben abreißen lassen, da er das Tempo der Spitzenfahrer nicht mehr mitgehen konnte. Der 24-Jährige suchte seinen eigenen Rhythmus. Es galt, Kräfte einzuteilen; schließlich standen noch ein „paar“ Minuten auf der Anzeigetafel und eine Meisterschaft hat bekanntlich ihre eigenen Gesetze. Letztlich konnte Freiesleben den Anschluss zu den Topfahrer nicht wieder  herstellen und beendete das DM-Rennen, wie schon im Vorjahr auf Platz 6. Freiesleben zu seiner Platzierung: „Das Ergebnis geht in Ordnung. Ich kann damit gut leben! Ich habe mich nicht verschlechtert und bin zum wiederholten Mal bester Nachwuchsfahrer“.
Übrigens, kaum nach dem Finale vom Rad gestiegen, galt es für Freiesleben als ausgeloster Fahrer den Weg zur Dopingkontrolle anzutreten.
Neuer Deutscher Meister wurde der Berliner Florian Fernow (Berlin) mit Schrittmacher Peter Bäuerlein!  Sie wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und dominierten das Rennen um die Meisterschaft!  Zweiter wurde der Meister von 2007, Jan-Eric Schwarzer (Bielefeld) mit Christian Dippel, vor dem Kölner Christian Breuer mit Schrittmacher Gerd Gessler!
Die DM war zugleich auch das letzte von fünf EM-Qualifikationsrennen! Mit Platz 7  in der Endabrechnung, auch geschuldet durch ein Rennen weniger, welches Ronny Freiesleben aus beruflichen Gründen nicht bestreiten konnte, hat der Isaac-Bahnspezialist die Qualifikation für die EM verpasst. Leider!

Endstand Deutsche Stehermeisterschaft Leipzig 2011 Ergebnis Finale 60 Minuten
1. Florian Fernow/Schrittmacher Peter Bäuerlein
2. Jan Eric Schwarzer/Christian Dippel
3. Christoph Breuer /Gerd Gessler
4. Timo Scholz/Karsten Podlesch
5. Marcel Möbus/Helmut Baur
6. Ronny Freiesleben (Team Isaac)/Lutz Weiß
7. Ralf Keller/Torsten Rellensman
8. Danilo Kupfernagel/André Dippel

Torgauer Zeitung, 5.6.2011

Vierter Sieg in Folge

Bergwitzsee-Triathlon: B&B-Team gewinnt Staffel

Triathlon (TZ). In der Besetzung Thilo Niedermann (Schwimmen/SC Eilenburg), Rico Barcik (Lauf/SV Klitzschen 1920) und Alexander Müller (Rad/Team Isaac Torgau) gewann das Torgauer Black & Beauty-Team unlängst den Teamwettbewerb vom 21. Bergwitz-Triathlon. Für die Torgauer war es inzwischen der vierte (!) Sieg in Folge des Staffelwettbewerbs. Der böige Wind und hohe Wellen setzte den Schwimmern, die auf dem windanfälligen Bergwitzsee 700 Meter absolvieren mussten, arg zu. Team-Isaac-Radsportler Alexander Müller spielte sein ganzes Können aus und startete auf der 20-Kilometer-Raddistanz eine furiose Aufholjagd. Der Torgauer benötigte für das „Zeitfahren“ keine 30 Minuten und übergab dann an Läufer Barcik, der den letztlich klaren Sieg der Torgau-Eilenburger Mannschaft mit einem souveränen Lauf über die fünf Kilometer perfekt machte. Die Siegerzeit für das B&B-Trio betrug gerade einmal 1:00:52 Stunden.
Torgauer Zeitung, 29.6.2011

Bester Isaac-Fahrer auf Platz 21

Radsport (TZ). Rund 80 Fahrer in der Klasse Herren gingen am Sonntag beim Traditionsrennen „Rund um das Muldental“, 2011 zum 22. Mal aufgelegt, an den Start. Die Rundenhatz über 84,4 Kilometer gewann Lokalmatador Stefan Zeidler (RG Muldental Grimma). Bester vom Team Isaac Torgau war Tobias Dörrer auf Platz 21.
Torgauer Zeitung, 23.6.2011

Teamchef Rieger: Da ging die Post ab

Radsport (TZ/tom). Beim erstklassig besetzten Kriterium um den 17. Preis von Lützschena-Stahmeln am vergangenen Wochenende wurde ordentlich Rad gefahren, so das Fazit von Thomas Rieger vom Radsportverein Team Isaac Torgau: „Zum Ende hin ging die Post ab. Hier hat sich gezeigt, wer Rad fahren kann“. Kräftig mitgemischt in der Spitze hat auch Isaac-Radrenner Alexander Müller aus Torgau. Der 24-Jährige unterstrich einmal mehr in dieser Saison sein Talent als Kriteriumfahrer. Am Ende kam „Müllex“ auf Platz 5 ein und musste sich nur von den Topfahrern des Teilnehmerfeldes geschlagen geben. Sieger Marcel Kalz (KED-Bianchi Berlin), der Björn Schröder (Nutrixxion-Sparkasse) und Sandro Kühmel (DKV-Graaklaer) sowie Erik Mohs (Nutrixxion-Sparkasse) auf Distanz halten konnte, benötigte für die 60 Runden mit einer Gesamtdistanz von 60 Kilometern gerade einmal 1:23:20 Stunden.
Torgauer Zeitung, 25.6.2011

Das Tempo der Spitzenfahrer war zu hoch

Radsport (TZ).  Es ist das größte Steherrennen des Jahres, das am Pfingstsonntag in Forst in der Lausitz. Von Platz eins startend, konnte Freiesleben zusammen mit seinem Teamkollegen den Vorlauf für sich entscheiden und gewann vor dem Bahn-Doppelolympiasieger Robert Bartko (Ludwigsfelde) mit Schrittmacher Karsten Podlesch (Berlin) und dem amtierenden Europameister Giuseppe Atzeni (Schweiz) mit Andre Dippel (Bielefeld). Sicherlich profitierte der ISAAC-Fahrer trotz seines hohen Tempos an der Spitze auch vom pokern der Favoriten, denn immerhin sollten dem Vorlauf über 25 Kilometer noch zwei weitere Läufe am Nachmittag über 30 und 40 Kilometer folgen.
In den beiden Finalläufen ging es dann auch von Anfang an zur Sache, denn es war auch eines der ersten Rennen, bei denen die Deutschen Fahrer auf die Internationale Konkurrenz stießen – bedingt durch die neue EM-Qualifikationsserie in Deutschland, durch die die sonst üblichen internationalen Rennen in diesem Jahr wegfielen. Im Finale hatte Freiesleben dann aber doch so seine Mühe, das extrem hohe Tempo der Spitzenfahrer mit zugehen und  beendete beide Läufe jeweils auf Platz 7. Im letzen Lauf demonstrierte Giuseppe Atzeni nochmal seine Stärke und fuhr mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp über 70 Kilometern pro Stunde zum Sieg, lediglich der zweitplazierte Florian Fernow konnte Atzeni folgen und als einziger die Überrundung verhindern. Für Freiesleben heiß es am Ende Gesamtrang 7, ein Ergebnis mit dem der ISAAC-Fahrer leben kann.
Nun gilt es, die restlichen zweieinhalb Wochen bis zur Deutschen Meisterschaft (1./2. 7. 2011 Leipzig) für die Feinabstimmung zu nutzen! Letzter großer Test wird dann das EM-Qualifikationsrennen am Freitag (24. Juni) in Cottbus sein.

Torgauer Zeitung, 20.6.2011

Rennreiches Wochenende

Radsport (TZ/tom). Den Radrennern vom Team Isaac Torgau stehen am Wochenende drei Radrennen bevor. Am Samstag starten die Fahrer beim Kriteriumsrennen in Lützschena (Leipzig). Die Isaac-Elite fährt tags darauf das prestigeträchtige Rennen "Um die Landeskrone" bei Görlitz und ein Teil der Fahrer bei "Rund um das Mulental".

Regenschlacht von Burgstädt

Großer Preis von Burgstädt

Radsport (TZ). Am Ende der Regenschlacht von Burgstädt am Pfingstmontag überquerte Gregor Schulz vom Team LAV Markranstädt als Erster die Ziellinie und sorgte beim von Michael Schiffner geleiteten Team für ein Hochgefühl der Freude. Schulz konnte sich den starken Sprinter Erik Mohs (Nutrixxion-Sparkasse) ebenso vom Hals halten wie auch Lucas Schädlich vom Kontinental-Team NSP.
Die Radrenner vom Team Isaac Torgau kamen auf den Plätzen 7, 8 und 10 ein. Mehr war nicht drin für Karsten Volkmann, Tobias Dörrer und Stephan Klingner. Für den Letztgenannten war es das dritte Radrennen an drei Tagen.
Mitte des Kriteriumrennen für KT-A/B/C-Fahrer ergoss sich ein Starkregen über die Radrenner und weichte die Fahrer ordentlich ein. Zuschauer, Teamkollegen und Funktionäre verflüchtigten sich in Autos, unter Unterstellmöglichkeiten und jeden Zentimeter Vordach. Wenige Runden vor Schluss war der nasse Spuk zu Ende und die Radrenner gaben noch einmal ordentlich Gas.

Ergebnisse: Preis der Stadt Burgstädt – 1. Gregor Schulz (LSV Markranstädt), 2. Erik Mohs (Nutrixxion-Sparkasse), 3. Lucas Schädlich (NSP), 4. Sandro Kühmel (DKV-Graakjaer), 5. Enrico Knobloch (BMC-Action Line); …7. Karsten Volkmann, 8. Tobias Dörrer;…10. Stephan Klingner (alle Team Isaac Torgau)

Torgauer Zeitung, 16.6.2011

Klingner zweimal Dritter

Großer Preis Dessau-Kleinkühnau + Neuseenclassics

Radsport (TZ). Stephan Klingner vom Team Isaac fuhr Pfingstsamstag beim Kriteriumrennen um den 7. Großen Preis von Dessau-Kleinkühnau über 44 Kilometer.
Tags darauf nahm Klingner für den verhinderten Torgauer Robert Kranz dessen Startplatz beim Neuseenclassics-Rennen über die 71 Kilometer-Distanz in Anspruch und belegte mit einer Zeit von 1:42 Stunden den 3. Platz.
Torgauer Zeitung, 14.6.2011

Holzhausen: Zwei Isaac-Fahrer unter den Top10

In die Phalanx gefahren
Radsport
(TZ/tom). Zu einer Demonstration der Mach(t)barkeit, des Könnens  und der fahrerischen Leistung wurde am Sonntag das diesjährige Dreieckrennen von Holzhausen. Die 50 Runden umfassende Hatz entwickelte sich alsbald zu einer One-Team-Show. Die Brandenburger KED-Bianchi-Mannschaft drückte der schnellen Fahrt über 55 Kilometer ihren Stempel auf.
Insbesondere Robert Bengsch, der nach nur 1:14 Minuten die Arme hoch reißend durchs Zieltor spurtete. Zusammen mit seinen Mannschaftskollegen Marcel Kalz (2.) und Robert Müller (4.) versägte die KED-Bianchi-Formation die übrige Konkurrenz, die schlussendlich nicht viel zu bestellen hatte, sprich nicht ausreichend viel Punkte ergattern konnte. Aus dem Team Isaac Torgau konnte sich Alexander Müller einen guten 5. Platz sichern. Der junge Torgauer konnte sich in die Phalanx der Berlin-Brandenburger Truppe fahren. Zwei Plätze dahinter kam Müllers Teamkollege Stephan Klingner ein, der zu Beginn des Rennens eine Wertung für sich entscheiden konnte.

Ergebnisse – Holzhausener Dreieckrennen: 1. Robert Bengsch, 2. Marcel Kalz (beide KED-Bianchi), 3. Stefan Zeidler (RSG Muldental Grimma), 4. Alexander Müller,…7. Stephan Klingner (b. Team Isaac)

Torgauer Zeitung, 9.6.2011

Müller spurtet auf Silberrang

Radsport (TZ/tom). Nach Platz 2 im vergangenen Jahr bei der in der Rolandstadt Belgern ausgetragenen überaus attraktiven Sachsenmeisterschaft stellt das Team Isaac Torgau auch in diesem Jahr den sächsischen Vizemeister – Alexander Müller. Der junge Torgauer, derzeit mit schnellen Beinen prima in Fahrt, krönte  seinen bisherigen guten Saisonverlauf mit dem ersten großen Titel.
Beim 8. Straßenpreis von Obergurig, in dessen Rahmen als Minimeisterschaft die Titelkämpfe der Herren und Senioren ausgefahren wurde, fuhr der 24-Jährige ein starkes Rennen und belegte nach 13 schweren Runden mit einer Renndistanz von 91 Kilometern im Gesamtklassement den 4. Platz. Bester Sachse war Christian Kux vom Dresdner SC 1898, der auf Platz drei einkam und somit Sachsenmeister wurde. Der Gesamtsieger, der Tscheche Martin Boubal (VC Ratisbona Regensburg), drückte dem Rennen seinen Stempel auf und nutzte die Unentschlossenheit der sächsischen Fahrer zum am Ende einfach herausgefahrenen Sieg. Die Team-Isaac-Radrenner hinterließen bei dem gut besetzten Rennen in dem kleinen Ort zwischen Wilthen und Bautzen als Mannschaft einen guten Eindruck: Karsten Volkmann, der vergangenes Jahr beim sächsischen Championat am Fuße des Rolands Platz 2 erkämpfte, finishte in Obergurig als Neunter der Gesamtwertung und wurde Vierter in der Landesverbandsmeisterschaft.

Ergebnisse: 8. Oberguriger Straßenpreis (Sachsenmeisterschaft Herren 2011: 1. Martin Boubal/VC Ratisbona Regensburg 2:17:48 h; 2. René Heinze (SSV Gera); 3. Christian Kux/Dresdner SC 1898 (1. LVM); 4. Alexander Müller (2. LVM); …9. Karsten Volkmann (4. LVM); …13. Thomas Becker (8.);…20. Ronny Freiesleben/alle /Team Isaac Torgau (15. LVM
)
Torgauer Zeitung, 4.6.2011

A. Müller ist Vize-Sachsenmeister

Radsport (TZ/tom). Alexander Müller vom Team Isaac Torgau ist Vize-Sachsenmeister im Straßen-Einerfahren. Der 24-jährige Torgauer belegte im Gesamtklassement beim 8. Oberguriger Straßenpreis, bei dem gleichzeitig die Sachsenmeisterschaft der Herren nachgeholt wurde, den 4. Platz. Es gewann der Tscheche Martin Boubal (VC Ratisbona Regensburg) vor dem Thüringer René Heinze. Bester Sachse, der damit Sachsenmeister 2011 wurde, war Christian Kux (Dresdner SC 1898).
Torgauer Zeitung, 31.5.2011

Kilometer in Polen geschruppt

Baltyk-Karkonosze 2011

Allgemein zufrieden war Thomas Rieger, Vereins- und Teamchef vom Radsportverein „Team Isaac Torgau“ am vergangenen Wochenende von der 19. Rundfahrt Baltyk–Korkonosze (744 Kilometer) heimgekehrt. Zwar gelang seiner fünfköpfigen Mannschaft bei der Etappenfahrt durch den Westen des Nachbarlandes keine Platzierung unter den Top 20 (Bester Platz 21 im Gesamtklassement), doch holten sich die Radrenner ordentlich Wettkampfhärte. Regen, Kälte und Wind waren die ständigen Begleiter der 124 Fahrer (22 Teams, davon 4 deutsche). Wer von den Radrennern wetterfest ist, hatte gegenüber der aus fünf Nationen kommenden Konkurrenz einen Riesenvorteil. Die Radrenner mussten Etappen von 101 bis 225 Kilometern zurücklegen sowie ein Berg-Einzelzeitfahren am letzten Tag der Rundfahrt bestreiten.
Torgauer Zeitung, 27.5.2011

Müller klebte an Voigts Hinterrad

8.5.2011 - Wittenberger Altstadtrennen

Radsport (TZ). Mit einem Sieg von ProTour-Fahrer Jens Voigt vom Team Leoprad-Trek endete die am vergangenen Samstagabend ausgefahrene diesjährige Auflage des Wittenberger Altstadtrennens um den Generali-Cup. Beim Zielsprint vor Tausenden Zuschauern nahm Voigt Grabsch, der beim US-amerikanischen HTC-Highroad-Team angestellt ist, noch ein paar Meter ab und verwies den Lokalmatador auf Platz 2. Die beiden Stars setzten sich zwei Runden vor Schluss vom Feld ab und machten den Sieg unter sich aus.
Rang 3 sicherte sich Sprintspezialist Robert Förster (Unitedhealthcare Pro Cycling). Alexander Müller vom Radsportverein Team Isaac Torgau machte mit einem guten 7. Platz auf sich aufmerksam. Der Torgauer gewann mit einem energischen Sprint gegen den späteren Viertplatzierten Rüdiger Selig (Jenatex Cycling) die 1. Sonder-Prämie. Zusammen mit seinen Teamkollegen Karsten Volkmann und Karsten Rieger fuhr „Müllex“ viel in der Spitzengruppe mit. Das Torgauer Team, über das das mdr-Sachsen-Anhalt-Fernsehen im Zusammenhang mit Profi Jens Voigt einen Fernsehbeitrag produzierte, der Sonntag gesendet wurde, war zudem noch mit Thomas Becker (13.), Stephan Klingner und Karsten Rieger am Start. In der kommenden Woche startet das Team Isaac bei der Baltyk-Karkonosze-Rundfahrt in Polen.
Torgauer Zeitung, 12.5.2011

Müller fährt in Wittenberg auf Rang 7

Radsport (TZ). Beim erstklassig besetzten Wittenberger Altstadtrennen über 63 Kilometer am vergangenen Samstag konnte Alexander Müller vom Team Isaac Torgau seine gute Frühjahrsform eindrucksvoll unter Beweis stellen. Der Torgauer sicherte sich im Klassefeld den 7. Platz. Es gewann ProTour-Fahrer Jens Voigt (Team Leopard-Trek), vor Bert Grabsch (HTC-Highroad) und Robert Förster (Unitedhealthcare Pro Cycling).
Torgauer Zeitung, 10.5.2011

Freiesleben sprintet bis ins Finale

Team-Isaac-Bahnspezialist Ronny Freiesleben beim Steherrennen in Heidenau Fünfter
Mit gutem Erfolg startete Bahnspezialist Ronny Freiesleben vom Team Isaac Torgau in die Rennserie 2011. Beim Frühjahrspreis der Steher am vergangenen Samstag in Heidenau belegte der 24-Jährige mit seinem Schrittmacher Lutz Weiß aus Leipzig einen 5. Rang in der Tageswertung.
Bei dem ersten Steherrennen in der noch jungen Saison mussten die Radrenner zwei Vorläufe über 15 Kilometer, in welchen die sechs Finalteilnehmer ermittelt wurden, bestreiten Freiesleben gewann seinen Vorlauf  mit einem Schlusspurt in den letzten Runden vor dem 3-fachen Europameister Giuseppe Atzeni aus der Schweiz und dessen Schrittmacher Christian Dippel (Bielefeld).
Im Finale über 25 Kilometer zeigte sich Freiesleben kämpferisch, fuhr lange an der Spitze, musste in der Schlussphase  aber schließlich dem Kontern der vielen Angriffen und dem hohen Tempo Tribut zollen und sich schlussendlich mit dem 5. Platz begnügen. Es siegte der amtierende Deutsche Meister Marcel Möbus aus Forst, gefolgt  vom Schweizer Giuseppe Atzeni und Florian Fernow (Berlin).
Torgauer Zeitung, 3.5.2011

Team Isaac Torgau startete beim Westsachsenklassiker - 52. Sachsenringrennen

Teamchef Rieger: Mehr ging nicht
Radsport
(TZ/tom). Wie sollte es anderes sein: Die 52. Auflage des Westsachsenklassikers „Sachsenringrennen“ endete mit einem Sieg der üblichen Verdächtigen. Heißt: Ein Fahrer aus dem erfahrenen Team LKT Brandenburg sicherte sich den Sieg. In diesem Jahr war es Franz Schiewer, der sich nach einer schnellen und taktisch schlau eingeteilten Fahrt den Siegerkranz umhängen lassen durfte. Der brandenburgische LKT-Express nahm alsbald ordentlich Geschwindigkeit auf und ihr Lok-Führer kontrollierte zu jeder Zeit die Fahrt auf dem Grand-Prix-Kurs wie auch die „Fahrgäste“. Der Sieg Schiewers, der am Ende konkurrenzlos über die Ziellinie rollte, war erstklassig vorbereitet. Einen viel beachteten 5. Platz sicherte sich Karsten Volkmann aus dem Team Isaac Torgau. „Sicherlich war ein Podiumsplatz drin, doch Karsten hat im entscheidenden Moment den Sprung verpasst, sodass am Ende nicht mehr drin war. Alles in allem betrachtet, war seine Leistung gut wie auch die von unserem Team“, konstatiert Team- und Vereinschef Thomas Rieger, der bei seinem Lob das gute Rennen von Alexander Müller einschließt. Der 24-Jährige fuhr zusammen mit Volkmann viel in der Spitzengruppe. Beide drückten auf die Tube.
Insgesamt knapp 120 Pedaleure, sieben davon vom Torgauer Radsportverein, gingen im Hauptrennen über 70 Kilometer auf dem hügeligen Motorsport-Kurs an den Start. Im Feld wurde viel taktiert. Die Teams belauerten sich gegenseitig, es wurden viele Attacken gefahren und ebenso viel pariert.
Am Ende hatte ein Mal das LKT-Team einige Fahrer vorn und stellte schlussendlich den Sieger. Den Fahrern blies auf der stark ansteigenden Zielgeraden stets ein heftiger Gegenwind ins Gesicht. Das Feld blieb deshalb viele der insgesamt 20 Runden zusammen. Wer abreißen lassen musste, hatte schon verloren, denn das Loch wieder zuzufahren, war fast unmöglich. Und bei diesem Windspiel waren letztlich die LKT-Fahrer die geschicktesten.

Ergebnisse: Rennen Herren (KT und A/B/C-Klasse) über 70 Kilometer: 1. Franz Schiewer; 2. Stefan Schäfer (beide LKT Brandenburg); 3. Mathias Wiele* (RG Jenatec Cycling); 4. Henning Bommel (LKT Brandenburg); 5. Karsten Volkmann (Team Isaasc Torgau); 6. Rüdiger Selig (RG Jenatec Cycling); 7. Tino Meier (LKT); 8. Alexander Müller (Team Isaac Torgau)
* fuhr 2009 im Team Isaac Torgau

Torgauer Zeitung, 28.4.2011

Wie am Schnürchen

16.4.2011 - Torgauer A. Müller gewinnt 17. Rochlitzer Stadtkriterium

Das Rochlitzer Stadtkriterium ist sein Ding! So auch, was die 17. Auflage der Rundenhatz durch die City der Kleinstadt am vergangenen Samstag anbelangte. In einer überragenden Manier gewann Alexander Müller vom Radsportverein Team Isaac Torgau die 2011er Auflage.
Der Torgauer, der schon vor gut 14 Tagen beim Kriterium Rund um die Red-Bull-Arena in Leipzig Akzente setzte und auf Platz 4 einkam, wusste am Samstag taktisch wie auch fahrtechnisch voll und ganz zu überzeugen. Müller konnte sich beim Punktesammeln (jede fünfte Runde eine Wertung) auf seine Mannschaftskollegen voll und ganz verlassen. In den 60 Runden mit einer Gesamtdistanz von 60 Kilometern fuhren seine Teamkollegen, allen voran Karsten Volkmann, Karsten Rieger und Team Isaac-Routinier Tobias Dörrer, die Sprints taktisch klug vorbereitet an und „Müllex“ sprintete mit seiner hohen Endspurtkraft von Punkt zu Punkt. Gerade einmal 1:13,34 Stunden benötigte der Torgauer für seine Siegesfahrt. Bemerkt sei, dass Müller bereits im Jahr 2008 das Rochlitzer Stadtkriterium gewann, dazumal  in seinem letzten Jahr als U23-Radprofi beim inzwischen aufgelösten Profi-Team Milram.
Das Team Isaac, das mit sechs Fahrern am Start war, funktionierte Samstag wie ein Schweizer Uhrwerk. Präzise! Dies wird auch ob der geschlossenen Mannschaftsleistung deutlich: Platz 9 Tobias Dörrer und Platz 17 Karsten Rieger.
Endstand: 1. Alexander Müller (Team Isaac Torgau); 2. Mathias Belka (TT Raiko-Argon 18); 3. Sebastian Herrmann (VC Ratisbona Regensburg);…9. Tobias Dörrer;…17. Karsten Rieger (b. Team Isaac Torgau)
An diesem Wochenende übrigens startet das Team ISAAC mit sieben Fahrern beim Internationalen Sachsenringrennen.

Torgauer Zeitung, 23.4.2011

Müller hatte keiner auf der Karte

27.3.2011 - Kriterium "Rund um das neue Zentralstadion"

Was für ein Saisonauftakt! Auch wenn es nicht für einen Platz auf dem Siegertreppchen reichte – Alexander Müller schrammte knapp an einem Podestplatz vorbei –, konnten die Radrenner vom Team Isaac Torgau am Sonntag beim prestigeträchtigen Kriterium an der Red-Bull-Arena in Leipzig einen bärenstarken Eindruck hinterlassen. „Mehr ging nicht!“, so ein zufriedener Vereinschef Thomas Rieger.
Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung wussten die Torgauer Isaac-Radrenner, die mit einer siebenköpfigen Mannschaft zur Rundenhatz in L. E. antraten, zu überzeugen. Die Taktik der Nordsachsen war darauf ausgerichtet: Schauen, wie die Konkurrenz drauf ist. Schauen, was selbst geht. Und der Beste  wird unterstützt. Und der Stärkste aus dem Torgauer Radsportverein war Sonntag „Müllex“. Der 24-Jährige stellte seine Qualität als Kriterium-Fahrer eindrucksvoll unter Beweis. Unterstützt von Karsten Rieger, der für Müller zwei Mal den Sprint anfuhr, sowie Routinier Karsten Volkmann (16.) fuhr Alex Müller ein taktisch kluges Rennen. Zudem spielte der Torgauer seine Sprinterqualität aus, gewann so die zweite Wertung und kochte dabei immerhin Sprintstar und Ausnahmefahrer Steffen Radochla ab, der aber schlussendlich das Rennen für sich entscheiden konnte. Bis zur Schlussrunde lag Müller auf dem 3. Platz. Doch dann machte der ausgefuchste Rüdiger Selig (Jenatec Cycling Cross) die Überraschung des Torgauers kaputt, indem er bei der Schlussattacke zwei finale Punkte holte, mit Müller im Punktestand gleichzog und vom Bonus der Schlusswertung profitierte. Glück für Selig. Pech und schade für Müller.
Die geschlossene Mannschaftsleistung der  Isaac-Sieben spiegelt sich auf im 7. Platz von Ronny Freiesleben und Platz 16 von Karsten Volkmann wider. Letzterer hatte noch „steife“ Beine von seiner 12-stündigen Heimfahrt aus dem Trainingslager in der Toskana. Im Damen-Rennen über 25,2 Kilometer kam Teamkollegin Birgit Hollmann, die ebenfalls tags zuvor aus der Toskana anreiste, auf Rang 17 ein.

Ergebnisse Herren (64,8 km/36 Runden):
1. Steffen Radochla (Nutrixxion-Sparkasse) - 32 Punkte
2. Björn Schneider (Nutrixxion-Sparkasse) - 17 Punkte
3. Rüdiger Selig (Jenatc Cycling Cross) - 16 Punkte
4. Alexander Müller (Team Isaac Torgau) - 16 Punkte
… 7. Ronny Freiesleben (Team Isaac Torgau) - 2 Punkte
… 16. Karsten Volkmann (Team Isaac Torgau)

Ergebnisse Frauen (25,2 km/14 Runden):
1. Monique Klett (RSV Greiz)
2. Marie-Therese Ludwig (SSV Gera)
3. Susanne Lokmani (RSC Cottbus)
… 17. Birgit Hollmann (Team Isaac)
Torgauer Zeitung, 30.3.2011

Volkmann holt bei der WM Bronze

22.1.2011 - Masters Weltmeisterschaft im Radcross in Mol Zilvermeer (Belgien)

Zum Abschluss einer langen und harten Cross-Saison gelang Karsten Volkmann am 22.01.2011 bei der UCI-Cross-Weltmeisterschaft der Masters, ausgetragen in Mol Zilvermeer in Belgien, ein Meisterstück. Der 32-Jährige sicherte sich in der Kategorie Jahrgang 1977–1981 sensationell den 3. Platz und holt seine erste WM-Medaille und zwar in Bronze.
Volki, der bei dem mit 50 Fahrern aus ganz Europa und den USA besetzten Rennen einen starken Eindruck hinterließ, wurde dieses Mal von Birgit Hollmann betreut.
Trübe 3,5 Grad Celsius und wiederkehrender Sprühregen bildeten den Hintergrund für die vorerst zum letzten Mal auf europäischem Boden ausgetragene Masters-Weltmeisterschaft im belgischen Mol. Die Belgier hatten auch in diesem Jahr eine einer WM würdigen Strecke abgesteckt. Gespickt mit technischen Schwierigkeiten, ohne jedoch Mensch und Material vor unlösbare Aufgaben zu stellen, war der Kurs lang und anspruchsvoll. Die erste Passage kurz nach dem Start durch den sehr feinen und tiefen Sand am Strand entlang wirkte ausgesprochen selektiv. Nicht selten konnte da ein technisch guter und kraftvoller Fahrer auf Anhieb mehrere Platzierungen gutmachen.
Die Organisation war, wie man es in Belgien erwartet, perfekt. Der Streckensprecher beherrschte seine Vokabeln in allen gängigen Sprachen und der Ablauf, vom Start über das Rennen inkl. anschließender Siegerehrung und Start des nächsten Rennens klappte reibungslos, wenn auch auf die Dauer des gesamten Renntages mit ein paar Minuten Verspätung. Auch das Wetter konnte sich dem guten Ablauf nicht entziehen. Pünktlich zum Beginn des ersten Rennens hörte es auf zu regnen. Und mit Ausnahme von ein paar Minuten zwischendrin blieb es den ganzen weiteren Nachmittag trocken.
Volki  kam mit der anspruchsvollen Strecke prima zurecht und setzte sich frühzeitig mit einer kleinen Spitzengruppe vom Feld ab. Es wurde hart gefahren und teils auch taktiert. Vier Belgier, bekannt als Cross-Nation, und zwei Niederländer wie auch der spätere Sieger, Christophe Delamarre aus Frankreich, brachten ordentlich Druck auf die Pedalen. Volki konnte die Attacken prima parieren und setzte selbst Akzente. Delamarre setzte sich dann ab und vergrößerte von Runde zu Runde seinen Vorsprung und hatte im Ziel auf den Zweitplatzierten, Patrick de Laat aus den Niederlanden, einen Vorsprung von 21 Sekunden. 26 Sekunden nach de Laat finishte freudestrahlend Volki.

UCI Word Masters Championship 2011 – AK Männer 1977–1981: 1. Christophe Delamarre (FRA) 38:33 min; 2. Patrick de Laat (NED) 38:54; 3. Karsten Volkmann (GER/Team Isaac Torgau) 39:20; 4. Roel van Houtun (NED) 39:34; 5. Kristof Boelens (BEL) 39:57; 6. Jan Gevers (BEL) 40:16; 7. Jean-Baptiste (FRA) 40:21
Torgauer Zeitung, 25.1.2011

3x Silber und 1xBlech für unseren Schnellsten

8.1.11 + 9.1.11 - Offene Berliner Stehermeisterschaft

Am 8. und 9.01.11 stand für unseren Bahn-Spezialisten Ronny Freiesleben die offene Berliner Meisterschaft der Steher im Velodrom an.
Am Samstag belegten Ronny und sein Schrittmacher Lutz Weiß im ersten Vorlauf den 2. Platz hinter Timo Scholz (2-facher Europameister) mit Schrittmacher Karsten Podlesch und hielten damit Einzug ins Finale.
Im Finale erfolgte dann die Revanche. Aus mehreren heißen Zweikämpfen zwischen den Gespannen Scholz/Podlesch und Freiesleben/Weiß, ging unser Duo letztlich als Sieger hervor. Jedoch freut sich bekanntlich der Dritte, wenn zwei sich streiten. An diesem Samstag war es der Berliner Lokalmatador Florian Fernow mit Schrittmacher Peter Bäuerlein, der dieses Finale gewann.
Den Sonntag prägte ein ähnliches Bild wie den Vortag. Das Duo Scholz/Podelsch gewann den Vorlauf und Ronny musste sich wiederum mit Platz 2 zufrieden geben. Im Finale sollten dann noch mal alle Karten auf den Tisch gelegt werden. Dabei fiel unser Duo leider dem taktischen Geplänkel dreier Gespanne zum Opfer und konnte somit nur einen 4. Platz einfahren.
Dieses Ergebnis hatte natürlich großen Einfluss auf das Gesamtergebnis beider Wettkampftage. Am Ende reichte es dann leider auch nur zum undankbaren 4.Gesamtrang, trotz Punktgleichheit mit dem Dritten.
Natürlich war Ronny über das Gesamtergebnis etwas enttäuscht, wohl auch, weil er bereits zum dritten Mal einen vierten Gesamtrang bei dieser Meisterschaft belegte.  
Torgau, 22.1.2011

Volki disqualifiziert - Birgit Hollmann wird Sechste

9.1.11 - Deutsche Cross-Meisterschaft in Lorsch

Bei der im hessischen Lorsch am vergangenen Wochenende ausgetragenen Deutschen Meisterschaft im Crossfahren setzten sich in den Altersklassen weitestgehend die Favoriten und Medaillenhoffnungen durch. Die Rennen wurden ob des Tau- und Regenwetters zu einer fetten Schlamm- und Materialschlacht. Die Mechaniker hatten alle Hände voll zu tun.
Karsten Volkmann, der die Farben des Teams Isaac Torgau vertrat und aus der ersten Startreihe in das Rennen der Herren-Elite ging, fuhr ein beherztes Rennen. Nach dem rasanten Start fand sich der 32-Jährige zunächst an Position 11 wieder, zündete ein paar Raketen und kämpfte sich bis zur Rennmitte bis auf Platz sechs vor. Die ersten fünf Plätze waren da bereits schon vergeben, als Volkmann die Defekt-hexe ereilte. Das Schaltauge am Rahmen war abgerissen. Bis zu einem der beiden Depots (jeder Fahrer darf pro Rennen zwei Räder benutzen) war es weit, um das Rad zu wechseln und das defekte reparieren zu lassen. Im Laufschritt und das Rad schiebend  setzte Volkmann sein Rennen fort. Am Streckenrand bot ihm dann ein Bekannter sein Rad an. Volkmann wusste, dass dies nicht regelkonform war und ist, nahm aber, nun an zehnter Stelle liegend, in seiner ganzen Wut und Verzweiflung das Angebot an, fuhr das Rennen dann mit seinem richtigen Ersatzrad zu Ende und passierte schlussendlich als Zehnter die Ziellinie. Die Regelwidrigkeit war aber aufgeflogen, da ein Kommissär den unerlaubten Radwechsel registrierte und der Jury vermeldete. Volkmann wurde im Nachhinein disqualifiziert. Den Sieg bei den Elite-Herren sicherte sich geradezu spielerisch leicht der Kleinmachnower Philipp Walsleben vom Team BKCP-Powerplus, vor Christoph Pfingsten vom Cyclingteam de Rijke und Hannes Genze vom Multivan Merida Biking Team.
Bei den Damen sicherte sich einmal mehr Hanka Kupfernagel (Team Radsport Rhein-Neckar) den Gewinn des Titels. Die gebürtige Thüringerin verwies ihre Konkurrenz in dem bei Dauerregen ausgetragenen Rennen um Längen und hatte bei ihrer Zieldurchfahrt einen riesigen Vorsprung auf die Zweitplatzierte, Olympia-Siegerin Sabine Spitz (Central Haibike Pro Team). Birgit Hollmann vom Verein Team Isaac Torgau gab ihr Bestes, fuhr mit viel Druck und sicherte sich einen viel beachteten 6. Platz im Klassefeld der Teilnehmerinnen.
Torgauer Zeitung, 12.1.11

Vereiste Fahrbahn

19.12.10 11. Lauf SKS Deutschland Cup in Hannover ausgefahren

Es lief nicht wie gewünscht bei den beiden Cross-Spezialisten vom Team Isaac Torgau beim 11., am Sonntag ausgetragenen Lauf zum SKS Deutschlandcup. Nach dem der 10. Lauf am Samstag in Langenhagen abgesagt wurde, zog das ganze Tross am Sonntag nach Garbsen bei Hannover, wo am Berenbostler See vom MBC Hannover der 11. Lauf ausgetragenen wurde. Dementsprechend groß waren die Starterfelder in den einzelnen Rennen.
Für die beiden Team-Isaac-Radrenner lief es nicht nach Wunsch und so blieben Hollmann und Volkmann unter ihren eigenen Erwartungen. Birgit Hollmann  musste sich im Rennen der Frauen-Elite mit dem 4. Platz begnügen. Ihr Rückstand auf den 3. Pklatz, sprich auf Jana Süß (Stevens 1a Crossteam) betrug 12 Sekunden. Den Sieg sicherte sich Hollmanns Dauerkonkurrentin Gesa Brüchmann.
Im Rennen der Herren-Elite war ein kanpp 30 Fahrer umfassendes Feld am Start. Harte Konkurrenz für Volkmann, der wie alle Teilnehmer auf der teils stark vereisten Rennstrecke nicht ohne Sturz blieb. Der 32-Jährige kämpfte verbissen, nahm seinen Mut zusammen und fuhr letztlich auf den 7. Platz und hatte zum Sieger (Sebastian Hannöver/RSG Lohne-Vechta) fast zwei Minuten Rückstand
Torgauer Zeitung, 21.12.10

Zwei Isaac-Renner unter den Top Five

Birgit Hollmann und Karsten Volkmann, die beiden Cross-Spezialisten vom Radsportvereins Team Isaac Torgau, haben nach ihren starken Rennen am Wochenende in Schmelz beziehungsweise Homburg gut für den SKS-Deutschland-Cup der Querfeldeinfahrer punkten können. Hollmann befindet sich in der von Sabrina Schweizer (Focus MiG Cross XX-Team) mit 132 Punkten angeführten Gesamtwertung auf dem 3. Platz (109 Zähler). Geradezu nach vorn katapultiert hat sich Karsten Volkmann nach seinen Rennen am vergangenen Wochenende. Der 32-Jährige nimmt mit 71 Punkten Platz 4 im Gesamtklassement ein. Nummer eins ist Cross-Profi Johannes Sickmüller (Stevens Racing Team) mit 112 Zählern. Am kommenden Sonntag startet das Isaac-Duo beim 10. Lauf in Garbsen.
Torgauer Zeitung, 16.12.10

Volkmann fährt aufs Podium

10.12.10 + 11.12.10 SKS-Cup Schemlz und Homburg

Die beiden Cross-Spezialisten Birgit Hollmann und Karsten Volkmann aus dem Team Isaac Torgau starteten am Wochenende bei den Läufen 8 und 9 der Serie zum SKS-Deutschland-Cup 2010/2011 im Saarland, genauer gesagt in Schmerz und Homburg. Mit den beiden Läufen wurde die zweite Halbserie des attraktiven Cross-Cups eingeleitet, in dem das Who is Who der deutschen Cross-Szene startet. Für die beiden Team-Isaac-Fahrer geht es darum, möglichst viele Cuppunkte zu sammeln, denn die sind wichtig, um bei der Anfang Januar im hessischen Lorsch ausgefahrenen deutschen Meisterschaft aus der ersten Startreihe starten zu können. Und dies taten beide auch.
Samstag beim Schmelzer Radcross fuhr das Duo auf das Treppchen. Hollmann wie auch Volkmann belegten im Klassefeld der Teilnehmer jeweils den 3. Platz. Für „Volki“ war durchaus mehr drin, wenn er nicht in der ersten Runde einen Schaden an seinem Rad hätte beheben müssen. Der 32-Jährige fiel dadurch auf Platz 15 zurück und musste dann das Feld von hinten aufrollen. Und das kostete auf dem schweren Geläuf eine Menge Kraft. Beim tags darauf im benachbarten Homburg ausgetragenen 9. Platz konnte Hollmann ihre Platzierung vom Vortag noch verbessern und wurde Zweite. An dem Wochenende fand die 36-Jährige in Gesa Brüchmann vom Stevens-1a-Crossteam ihre große Bezwingerin. Brüchmann gewann beide Tageswertungen. Volkmann musste sich in dem Rennen auf dem anspruchsvollen Kurs dieses Mal mit dem 7. Platz begnügen, nachdem er zwischenzeitlich an 10. Stelle lag beziehungsweise auf Position 5 fuhr. „Alles in allem betrachtet, so auch was die lange Anreise anbelangt, war es für uns ein großartiger Erfolg und ein tolles Rennwochenende“, resümiert Teamchef Thomas Rieger.
Torgauer Zeitung, 14.12.10

Zwei Sachsenmeister-Titel

5.12.10 - Bioracer-Cross-Challenge in Waldenburg

Die Cross-Spezialisten Birgut Hollmann und Karsten Volkmann vom Team Isaac Torgau bleiben bei der 2010er Bioracer-Cross-Challenge-Serie in der Erfolgsspur. Am Sonntag in Waldenburg bei Chemnitz feierte das Duo in der Damen-Elite beziehungsweise Herren-Elite-Klasse beim 8. Lauf zur thüringisch-sächsisch-anhaltinischen Cross-Serie jeweils einen Start-Ziel-Sieg.
Auf verschneitem Untergrund, der nur teilweise geschoben beziehungsweise gewalzt war, stand der Sieg von Hollmann und Volkmann nie in Frage. Mit ihrem Sieg sicherten sich beide auch den Sachsenmeister (-in)-Titel. Am kommenden Wochenende starten die Isaac-Radrenner in Schmelz beziehungsweise Homburg beim Deutschland-Cup. Betreut werden die beiden dieses Mal von Ex-DDR-Crossmeister Andreas Rieger, dem Bruder von Team- und Vereinschef Thomas Rieger.
Torgauer Zeitung, 9.12.10

"Volki" immer besser

1.12.10 - SKS-Deutschland-Cup in Fürth

Die weite Dienstfahrt ins bayerische Fürth zum 7. Lauf zur Deutschland-Cross-Cupserie hatte sich gelohnt: Platz 4 und Platz 2. Zufriedenheit bei Karsten Volkmann, Birgit Hollmann und ihrem Teamchef Thomas Rieger, der seine beiden Cross-Spezialisten höchstpersönlich supportete.
Auf dem 2. Platz beendete Birgit Hollmann das Rennen der Elite-Damen. Die 36-Jährige musste sich nur Sabrina Schweizer (Focus MIG Cross XX-Team) geschlagen geben. Wieder einmal. Schweizer fuhr ein einsames Rennen und sicherte sich mit einem Start-Ziel-Sieg die volle Punktzahl für die Cupwertung. „Birgit, von Anbeginn an zweiter Stelle liegend, verwies die Drittplatzierte klar um Längen. Platz 1 war nicht drin, denn Sabrina Schweizer ist zu stark in dieser Saison. Die ist eine Nummer für sich!“, so Vereins- und Teamchef Rieger.
Vom Rennen von Karsten Volkmann war der 49-Jährige schwer angetan: „Volkis Formkurve zeigt kontinuierlich nach oben. Von dem können wir noch Großes erwarten“. Volkmann, der ob der starken Konkurrenz aus Deutschland, Tschechien und Österreich einen starken Eindruck hinterließ, kam nach der ersten Runde als Zweiter durch die Zielpassage und nahm die Verfolgung des späteren Siegers, des Tschechen Milan Spesny auf. Im weiteren Rennverlauf musste der 32-Jährige zwei Mal sein „Arbeitsgerät“ wechseln, was wertvolle Zeit kostete. Volkmann kämpfte sich jedoch immer wieder an die Spitzengruppe heran und kontrollierte Gegner wie auch das Rennen und passierte schlussendlich als Vierter den Zielstrich. „Zwei Runden mehr und Karsten wäre aufs Treppchen gefahren“, so ein zufriedener Thomas Rieger.
Torgauer Zeitung, 1.12.2010

Punkte für DM-Startaufstellung eingefahren

25.11.2010 - SKS-Cup in Döhlau

Christoph Pfingsten hat beim international stark besetzten Döhlauer Crossrennen den sechsten Lauf des SKS Deutschland Cross-Cups gewonnen. Der 23-Jährige vom niederländischen Continental-Team Van Vliet EBH Elshof verwies dabei die beiden Fahrer vom Team Stevens Johannes Sickmüller und Michael Schweizer auf die weiteren Plätze.
Das Rennen war wegen seines Weltcup-Status gutklassig besetzt und war ob der Weltcup-Punkte für die Fahrer von hohem Interesse und Wert.
Karsten Volkmann vom Team Isaac Torgau musste sich in diesem Lauf mit dem 11. Platz begnügen. Lange Zeit fuhr der 32-Jährige an sechster, siebter Position und hatte auch noch gute Beine für die Endkampfgestaltung. Doch zum Ende hin war sein Arbeitsgerät vom schlammigen Untergrund derart verdreckt und verkrustet, dass sich die Räder nur noch schwer drehten, an ordentlich Schalten war indes gar nicht mehr zu denken. Und ein sauberes Ersatzrad war auch nicht mehr zur Hand. Volkmann wurde noch von einer Handvoll nachfolgenden Fahrern geschluckt und musste sich schlussendlich mit Rang elf und mageren fünf Punkten zufriedenstellen. Im Gesamtklassement verbleibt der Crossspezialist aus dem Torgauer Radsportverein auf Rang 11. Die Platzierung im Deutschlandcup ist wichtig für die Startaufstellung bei der deutschen Meisterschaft im Querfeldeinfahren (Cross), die am Wochenende vom 8./9. Januar im hessischen Lorsch, einem kleinen Ort zwischen Darmstadt und Mannheim, ausgefahren wird. Am kommenden Wochenende will und muss „Volki“ in Fürth nun Punkte nachlegen.
Indes konnte Birgit Hollmann auf das Podium fahren. Die 36-Jährige brachte viel Druck auf die Pedalen und fuhr ein exzellentes Rennen. Mit nur wenigen Sekunden Rückstand auf die mit aktuell 112 Punkten in der Gesamtwertung führende Sabrina Schweizer vom Team Focus MIG Cross XX passierte die Team-Isaac-Amazone als Dritte den Zielstrich. Es siegte die Tschechin Pavla Havlikova. In der Cupwertung nimmt Hollmann mit 60 Zählern nunmehr den 5. Platz ein und kann davon ausgehen, beim deutschen Championat in Lorch aus der ersten Startreihe zu starten.
Torgauer Zeitung, 25.11.10

Auf Platz 15

21.11.2010 - Bioracer Cross Challenge in Gelenau

Radrenner Stephan Klingner vom Team Isaac Torgau belegte beim 5. Lauf zur Bioracer Cross Challenge, der im Rahmen des 7. Gelenauer Querfeldein-Preis ausgefahren wurde, den 15. Platz im Herren-Elite-Rennen.
Torgauer Zeitung, 25.11.2010

Ordentlich Gas gegeben, Team-Isaac-Radcrosser beim Deutschlandcup ganz stark

14.11.2010 - SKS Deutschland Cup in Kleinmachnow

Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Cross-Fahrern Birgit Hollmann und Karsten Volkmann vom Team Isaac Torgau. Samstag machte der SKS-Deutschland-Cup in Kleinmachnow mit seinem vierten Lauf Station. Im Rennen über die Kiebitzberge gaben die beiden Isaac-Radrenner ordentlich Gas und hinterließen einen starken Eindruck.
Insbesondere Birgit Hollmann, die sehr offensiv auf ihrer Heimstrecke fuhr, und sich letztlich nur Sabrina Schweizer vom Focus MIG Cross XX Team um eineinhalb Minuten geschlagen geben musste.
Im Herren-Eliterennen fand auch Hollmanns Lebensgefährte Karsten Volkmann seinen Platz unter den Top 10. Zwar konnte der 32-Jährige nicht in die Phalanx der Topfahrer fahren, aber der 8. Platz verlangt viel Respekt und fand Anerkennung.
Torgauer Zeitung, 18.11.2010

Volkmann kommt immer besser in Fahrt

7.11.2010 - Bioracer Cross Challenge in Riesa

Karsten Volkmann vom Radsportverein „Team Isaac Torgau“ kommt immer besser in Fahrt und sorgt für einen goldenen Herbst. Der Cross-Spezialist vom Team Isaac hat seine Verletzung gut auskuriert und bekommt immer mehr Druck auf die Pedalen. Die stetig steigende Volkmannsche Leistungskurve lässt auf eine gute Crossserie 2010/2011 hoffen. Am vergangenen Sonntag schoben er und seine Freundin Birgit Hollmann ihre Crossräder im benachbarten Riesa beim 3. Lauf zur sächsisch-thüringisch-anhaltinischen Serie „Bioracer-Cross-Challenge" an den Start.
Das Teilnehmerfeld war gutklassig und wieder international besetzt. Volkmann lieferte sich mit dem Sieger von Grimma und Radibor, dem Tschechen Tomas Podrazil (TJ Sokol Hole Vrchy) einen packenden Zweikampf. Die Führung wechselte mehrmals. Am Ende hatte der Tscheche die besseren Körner und fuhr auf dem schlammigen Kurs seinen dritten Tagessieg ein.
Birgit Hollmann konnte das nass-kalte Wetter nichts anhaben. Und auch auf dem schlammigen Untergrund kam die 36-Jährige recht gut zurecht, setzte sich nach wenigen Meter nach dem Start an die Spitze und dominierte das Rennen zu jeder Zeit.
Torgauer Zeitung, 11.11.2010

Isaac-Duo hinterließ auf der WM-Strecke starken Eindruck

30.10.2010 - SKS-Deutschlandcup in St. Wendel

Birgit Hollmann und Karsten Volkmann vertraten die Farben vom Team Isaac Torgau beim Deutschland-Cup in St. Wendel.
St. Wendel unweit der französischen Grenze, wo Ende Januar 2011 die Cross-Weltmeisterschaft ausgefahren wird, war am vergangenen Samstag Austragungsort des 3. Laufes zum SKS-Deutschland-Cross-Cup. Für die Veranstalter war dieser Lauf quasi die Generalprüfung für das Weltchampionat in knapp drei Monaten.
Für den Radsportverein Team Isaac Torgau schoben Birgit Hollmann und Karsten Volkmann ihre Räder an den Start. Für beide ging es darum, viele Punkte für die Startaufstellung bei der deutschen Meisterschaft zu holen. Betreut wurden die  beiden Isaac-Crossspezialisten von Vereins- und Teamchef Thomas Rieger höchstpersönlich. Rieger fuhr zu seiner aktiven Zeit als Radsportler in der DDR erfolgreich Querfeldeinrennen und kennt sich in dieser Sparte des Radsports bestens aus.
Hollmann und Volkmann maßen sich in St. Wendel mit dem Großteil der deutschen Elite, die sich in diesem Lauf die letzte Wettkampfhärte für die Cross-Europameisterschaft am Sonntag im hessischen Frankfurt/Main holten. Beide Isaac-Renner hinterließen einen starken Eindruck: Hollmann belegte hinter den drei für die EM nominierten Damen den vierten Platz. Die 36-Jährige hatte beste Chancen auf einen Podiumsplatz, eine sich gelockerte Sattelstange verhinderte dies. So konnte Hollmann eineinhalb Runden lang keinen Druck auf die Pedale bringen und musste das Rad wechseln. Schade!
Karsten Volkmann, der nach seiner mehrmonatigen Verletzungspause noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist, fuhr ein exzellentes Rennen und konnte sich letztlich auf Platz 6 fahren. Beide Resultate geben Anlass, optimistisch auf weitere Deutschland-Cup-Rennen und die deutsche Meisterschaft zu blicken. Am Sonntag ist das Duo Volkmann-Hollmann beim 3. Lauf zur Bioracer-Cross-Challenge in Riesa (Riesa-Göhlis Flugplatz/Leutewitzer Straße) am Start.

3. Lauf SKS-Deutschland-Cross-Cup in St. Wendel – Damen: 1. Martina Zwick (Berner-Bikes.com), 2. Sabrina Schweizer (Focus MIG Cross xx Team), 3. Gesa Brüchmann (stevens-1a-crossteam.de), 4. Birgit Hollmann (Team Isaac Torgau); Herren: 1. Johannes Sickmüller, 2. Sascha Weber, 3. Ole Quast (alle Stevens Racing Team), 4. Fabian Danner (Focus MIG Cross xx Team), 5. Michael Schweizer (Stevens Racing Team), 6. Karsten Volkmann (Team Isaac Torgau)
Torgauer Zeitung, 5.11.2010

Toller Auftakt für unsere Crosser in Grimma

24.10.10 - Bioracer-Cross-Challenge in Grimma

Die Cross-Saison 2010/2011 ist im vollem Gange. Die Spezialisten unter den Radrennern freuen sich schon auf die bei Kälte, Regen, Schnee und Eis ausgetragenen Querfeldein-Rennen, bei denen in aller Regel nur an Bremssystem und Reifen modifizierte Rennräder zugelassen sind.
Am vergangenen Wochenende fiel im beschaulichen Grimma der Startschuss zur anhaltinisch-thüringisch-sächsischen Rennserie Bioracer-Cross-Challenge. Bestes Wetter und etliche Zuschauer bildeten einen guten Rahmen für die international stark besetzten Rennen. Mit am Start waren drei Radrenner von unserem  „Team Isaac Torgau“, die einen bärenstarken Eindruck hinterließen.
So vernaschte Neu-Team-Isaac-Fahrerin Birgit Hollmann die Konkurrenz im Rennen der Elite Frauen/Junioren. Die deutsche Cross-Meisterin von 2003 kontrollierte zu jeder Zeit das Rennen und ihre Gegnerinnen, fuhr einen Start-Ziel-Sieg ein und hatte auf die Zweitplatzierte fast fünf Minuten Vorsprung. Für die 36-Jährige war es ein weiteres Rennen zur Vorbereitung auf den attraktiven Deutschlandcup sowie die Deutsche Meisterschaft.
Nach gut viereinhalbmonatiger Verletzungspause war auch Karsten Volkmann in Grimma mit am Start sowie Noch-Teamkollege Sebastian Schalk (8. Platz). Volkmann, dem die Wettkampfhärte einer halben Rennsaison fehlte, fuhr ein starkes Rennen. In der mit etlichen guten Fahrern aus dem benachbarten Tschechien besetzen Rennen für KT-/A-/B- und C-Fahrern fuhr „Volki“ entschlossen und auf Angriff. Nach dem Start bog der 32-Jährige als Zweiter hinter dem späteren Sieger, Tomas Podrazil (Sokol Hole Vrchy/Tschechien), in das Nadelöhr ein, konnte seine Position bis zum Ziel behaupten und war bester Deutscher.
Am kommenden Samstag gehen Birgit und ihr Lebenspartner Karsten Volkmann beim Lauf zum Deutschlandcup in St. Wendel an den Start. Beide wollen möglichst viele Punkte einfahren, die für die Aufstellung in der ersten Startreihe bei der Deutschen Meisterschaft 2011 notwendig sind.

1. Lauf Bioracer-Cross-Challenge:

Damen:

1. Birgit Hollmann (Team Isaac Torgau/Berlin), 2. Adelheid Schütz (VC Corona Weiden), 3. Kristin Dörfler (RV Zwenkau 1890 ); Herren: Tomas Podrazil (Sokol Hole Vrchy), 2. Karsten Volkmann (Team Isaac Torgau), Radek Polnicky (Empella Czech), 4. Petr Cirl (Velo Club Cirkl Budweis), 5. Jiri Podrazil (Sokol Hole Vrchy/alle Tschechien), … 8. Sebastian Schalk (Team Isaac Torgau)
Torgauer Zeitung, 26.10.10

Querfeldein-Saison

Die Berlinerin Birgit Hollmann wechselte zum Team Isaac Torgau und fährt fortan in den Farben des Torgauer Radsportvereins. Zusammen mit Karsten Volkmann startet die 36-Jährige in die neue Querfeldein-Serie. Erster Einsatz ist am Sonntag dieser Woche beim 1. Lauf zur Bioracer-Cross-Challenge 2010/11 in Grimma.
Torgauer Zeitung, 19.10.10